Weihnachten richtig vorbereiten

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Wir lieben Weihnachten! Es ist abends gemütlich mit vielen Lichtern, es duftet nach Pfefferkuchen und alle haben sich lieb… Jaaa so stellen wir uns Weihnachten alle vor, aber leider ist es jedes Jahr so,dass es in einigen Familien besonders um Weihnachten herum kriselt. Warum ist das so?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Zu Weihnachten machen sich viele Menschen viel zu viel Stress. Einige haben keine Geschenkideen, andere maulen, weil die Oma oder andere Familienmitglieder kommen auf die man einfach keine Lust hat oder, oder…
Weihnachten ist eigentlich wirklich eine schöne Zeit, aber wie bekommt man das hin?
Planung ist das A & O!
Auch wenn es doof klingt: Man sollte das Ein oder Andere für Weihnachten schon früh planen. Mit früh meine ich nicht morgens vor Weihnachten, sondern mehrere Wochen, wenn nicht gar Monate vor Weihnachten. Das entspannt die Sache ungemein. Hier kommen ein paar Tipps, die vielleicht auch euer Weihnachtsfest entspannter machen könnte.


Tipp Nummer 1: Geschenke rechtzeitig besorgen

Das ganze Jahr über jammern wir Anderen vor, was wir so gerne alles hätten oder machen würden. Warum nicht einfach damit anfangen und eine Liste führen? Einfach immer gleich notieren, wenn jemand, den man eh zu Weihnachten beschenkt, einen Wunsch äußert! Ob man das erfüllen kann oder nicht steht auf einem anderen Blatt. Aber zumindest hat man was festgehalten, was der Andere gerne hätte. Und glaubt mir, daraus können die verrücktesten Ideen entstehen! Und sei es nur, dass man zu diesem Wunsch etwas passendes bastelt, um den Wunsch etwas näher bringen zu können. Das Mitdenken allein kann schon eine riesige Freude für den Beschenkten sein!
Und gibt es doch einen Wunsch auf der Liste, den man erfüllen kann, dann freut man sich, weil man sich nicht das Hirn zermartern muss.

Tipp Nummer 2: Die Feiertage frühzeitig planen

Wer soll wohin kommen und wie wird gefeiert? Diese Frage stellt man sich jährlich aufs Neue. Fangen wir doch endlich mal an uns auch hier frühzeitig Gedanken zu machen! Eine Checkliste kann da manches Mal hilfreich sein.

  • Feiern wir bei Mutti oder kommen die Eltern zu uns?
  • Wer muss besucht werden, wer kann besucht werden?
  • Wo wird dieses Jahr gefeiert?
  • Wen müssen wir beschenken und wen nicht?
  • Brauchen wir einen Weihnachtsmann?

Viele Fragen kann man durchaus schon im Herbst klären. Leben Verwandte weiter weg, so könnte man sich z.B. jedes Jahr abwechselnd besuchen. Ein Jahr bei uns und ein Jahr bei euch. So hat jeder mal die Hände voll zu tun und jeder wird mal verwöhnt.
Soll man alle drei Feiertage zusammenhocken? Wenn man weiter weg fährt lässt sich das nicht immer vermeiden, jedoch gibt es auch hier Abhilfe gegen das “auf die Nerven gehen”. Eine Planung für einen Ausflug ohne Verwandte oder einen Besuch bei Freunden kann durchaus für Abwechslung sorgen und die “Luft reinigen”. Spaziergänge, egal bei welchem Wetter, schaffen Platz im Kopf und auf der Hüfte. 😉
Erlaubt ist was gefällt, aber es sollte immer im Voraus abgesprochen werden, denn auch hier kann es schon gut knistern, sollte man die Tage nicht gemeinsam planen


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Tipp Nummer 3: Essen- und Getränkeplanung

Essen wird ja um Weihnachten herum immer so gigantisch groß geschrieben. Da werden dicke Vögel aufwendig und stundenlang gerupft und gebraten, verrückte Desserts kreiert und teure Getränke gekauft… Aber ist das wirklich so wichtig? Sollte man sich an 3 Tagen im Jahr so heftig die Leber und den Mangen ruinieren, dass man hinterher, wie jedes Jahr, über eine Diät nachdenkt? Von dem Stress vor allem mal abgesehen…
Stundenlanges Schuften in der Küche und der Frust, dass man keine füreinander Zeit hat und dann noch was verbrannt ist oder nicht den Geschmack getroffen hat, macht nicht gerade glücklich.

Mein Tipp: Wenn man auf die tausend Kostbarkeiten an Weihnachten nicht verzichten möchte, kann man doch auch einfach mal die Aufgaben verteilen. Der eine bringt die Gans, der andere das Dessert und wieder der nächste den passenden Wein. Das ist zwar noch immer Magen belastend, aber es schont ungemein die Nerven des Gastgebers. Und das allein ist schon Gold wert!
Alternative: Warum nicht mal essen gehen und sich verwöhnen lassen? Jeder sucht sich seine Sache aus und jeder ist zufrieden. Und wenn man doch alles alleine managen will, so kann man den Rotkohl schon vorher fertig machen und einfrieren und Desserts wählen, die ebenfalls vorher fertig gemacht werden können.
Übrigens sind Apfelstrudel aus dem Tiefkühler auch sehr lecker und schnell zubereitet. Und Vanilleeis gibt´s auch schon fertig. Zimt drauf, Waffel und Mandeln und schon hat man ein leckeres Dessert. Na toll, jetzt hab ich Hunger bekommen! 😀

Tipp Nummer 4: Die Dekoration rechtzeitig vorbereiten

Dekorieren ist Frauensache, Kochen meistens auch? Naja, wir wollen mal nicht alle über einen Kamm scheren, aber in vielen Familien ist es in der Tat noch so. Somit steht der Stress meist automatisch der Frau ins Haus.
Also bleibt folgender Vorschlag: Dekorieren im November (Garten oder Balkon) ist durchaus legitim und wenn es erst am 1.Advent eingeschaltet wird, ist es doch super. Und erzählt mir nicht, dass ihr das doof findet so früh zu dekorieren. Weihnachtlichen Süßkram gibt es schließlich auch schon ab September zu kaufen und irgendwer muss es ja auch schon kaufen und essen, bevor Weihnachten ist.
Basteln: Mit Kindern kann man auch schöne Dinge basteln und sogar nachher zum Verschenken nehmen. Die Kinder sind so beschäftigt, sind kreativ tätig und alle haben Spaß an selbstgemachten Dingen.
Also: Mut beweisen und die Lichterketten rausholen und Anfang November schon für Dezember dekorieren. Kinder helfen da übrigens auch gerne mit.


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Tipp Nummer 5: Adventskalender für Kinder basteln

Das ganze Jahr hindurch gibt es so klitzekleine Dinge, die einem gefallen oder jemanden gefallen könnten. Was ich mache: Ich “sammle” das ganze Jahr hindurch schon kleine Präsente, die ich für den Adventskalender verwenden kann. Bei Kinder-Adventskalendern ist das sinnvoll. Schon kleine Give-aways, die man immer mal erhält können verwendet werden: Luftballons, Mini-Autos, Armbändchen, …. egal was. Es tut nicht weh im Geldbeutel, wenn man das Jahr über schon sammelt, anstatt alles auf einmal im November zu kaufen. Und: Man ist nicht ideenlos. Wichtig ist nur, dass man sich das Versteck merkt und nachher nicht alles auf dem Kopf stellen muss.

Es ist doch jedes Jahr dasselbe! Immer steht Weihnachten so überraschend kurzfristig vor der Tür! Zur Erinnerung: Weihnachten ist IMMER am 24. Dezember!

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Ideen nahe bringen. Ich wünsche jedenfalls jetzt schon eine schöne Adventszeit und besinnliche Feiertage!

P.S. Und wer noch ein schönes Kinderbuch zum Verschenken sucht, dem empfehle ich den kleinen Fredo: “Fredo will nicht schlafen” oder „Fredo will nicht Zähne putzen“

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