Arme Kinder in Deutschland?

  •  Die Arche
  • Kinderarmut in Deutschland

Immer wieder liest oder hört man von den vielen armen Kindern in den dritten Ländern, dass sie Nahrungsmittel, Kleidung oder Schulbildung benötigen. Gerade zu Weihnachten werden diese Bilder wieder besonders präsent in TV und Presse. Sie verdeutlichen uns, wie wichtig es ist zu wissen, dass es neben unserem Wohlstand auch noch arme Länder gibt, die jede Menge Hilfe benötigen. Besonders Kinder sind von Armut betroffen und ich finde solche „Erinnerungen“ sehr wichtig. Machen sie uns doch immer wieder deutlich, wie gut es uns hier in Deutschland doch eigentlich geht…


Arme Kinder auch hierzulande?

Während ich so diese Plakate auf den Strassen anschaue und grüble stellt sich mir die Frage, ob es eigentlich hierzulande auch Kinderarmut gibt? Und wie sieht diese eigentlich aus?
Ein kurzer Klick ins weltweite Netz klärt mich auf. Laut der Infos des Deutschen Kinderschutzbundes leben tatsächlich um uns herum, ich zitiere „… über 2,5 Millionen Kinder in Einkommensarmut. Dies entspricht etwa 19,4 Prozent aller Personen unter 18 Jahren….“.

Ich bin schockiert!

Wir Deutschen leben in Wohlstand und leihen anderen Ländern viel Geld, haben aber eine irre hohe Rate an Kinderarmut? Was läuft hier schief? Wie kann es sein, dass es so viele Kinder gibt, die kein tägliches Mittagessen bekommen, die keine Hausaufgabenbetreuung finden, keine Möglichkeiten haben, einem Hobby nachzugehen?
Es ist sicherlich unumstritten Entwicklungsländern unter die Arme zu greifen. Daran zweifle ich nicht. Aber ist es nicht genauso wichtig unseren Kindern unter die Arme zu greifen? Sie sind unsere Zukunft hier im Land. Sie sollen einmal das fortführen, was wir aufbauen und entwickeln. Warum also landen so viele Gelder nicht in Bildungsstätten und dort wo es für unsere Kinder wirklich gebraucht wird?

Helfen kann man in der Nachbarschaft!

Wenn man selbst Mutter ist, kann man diese Fragen vielleicht besser nachvollziehen. Denn als Eltern möchte man seinem Kind auch mal neue Hose kaufen können oder gar Bücher für die Schule stressfrei bezahlen, das Fußballspielen finanzieren oder einfach nur ein Eis kaufen. Aber was ist mit den „anderen“ um uns herum? Es kostet uns einen Blick in die Nachbarschaft, um zu erkennen wer Hilfe benötigt. Und findet man sie nicht sofort, so gibt es Orte, an denen solche hilfsbedürftigen Kinder auch Hilfe bekommen….
Ein Ort, der sich in meinem „Kiez“ befindet ist die „Arche„. Die Arche wurde 1995 gegründet und bietet jeden Tag und kostenlos für Kinder eine warme Mahlzeit, Sport- und Musikangebote, Unterstützung bei den Hausaufgaben und viel, viel Aufmerksamkeit.

Ich helfe auch!

Weil ich es persönlich wichtig finde, dass unsere Kinder in Deutschland und auch hier im Kiez eine Chance auf Bildung, Ernährung und Hobbys haben, habe ich mich entschlossen zu helfen!
Für jedes verkaufte Fredo-Kinderbuch im November und Dezember werde ich 50% an die Arche spenden! Je mehr also kaufen, desto größer wird die Spende. Der Erlös wird an die Arche in Berlin-Hellersdorf gespendet.
Den Spendenbetrag werde ich hier bekanntgeben und vor Ort überreichen. Außerdem werde ich Kleidung, Spielzeug und andere Dinge sammeln, die die Kinder dort gebrauchen können.

Kinder sind unsere Zukunft! Also sollten wir alle unseren Beitrag dazu leisten, dass sie auch eine glückliche Kindheit und eine Chance auf eine gute Bildung haben! Jeder kann dazu beitragen und jeder kleine Schritt kann etwas bewirken! Mach auch Du mit und werde aktiv!

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2 Responses

  1. Yoli sagt:

    Mit Hartz 4 kann man Kinder nicht alles bieten, das ist nun mal so.
    Und manche Bezüge sind so gering, dass die Kinder leiden.
    Ein Eis kann so schnell mal zum Luxusgut werden…

    • Anne Kratz sagt:

      Da gebe ich Dir vollkommen Recht, Yoli. Traurig aber wahr…
      Und daher finde ich es beonder wichtig, dass es Einrichtungen wie die Arche gibt, die Kinder und Eltern in solchen Situationen unterstützen. Auch wenn es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, so ist es immerhin einer… ganz liebe Grüße!

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