Genau! Denn die Mutter ist zuhause geblieben und der Vater hat das Geld nach Hause gebracht.
Mama hat sich nur um den haushalt um die Kinder gekümmert. Papa hat immer in der selben Firma gearbeitet und kam immer zu gleichen Zeit abends nach Hause. Alles war klar geregelt, es gab immer den gleichen Rhythmus. Mama hatte eben ihre Arbeit zuhause – waschen, bügeln, kochen, Kinder groß ziehen, Punkt.
War früher wirklich alles besser? Wie sieht es heute aus – 40 Jahre später?
Jeder will Geld verdienen!
Heute ist einiges anders. Heute will Frau auch eigenes Geld verdienen. Und bis zum Zeitpunkt einer Schwangerschaft klappt das auch ganz hervorragend! Aber mit Beginn der Schwangerschaft ändert sich vieles für die Frauen. Sie sind vielleicht aufgrund der Schwangerschaft weniger belastbar – denken viele. Und spätestens mit der lang ersehnten Geburt des Wunschkindes beginnt für die Mütter von heute die Strampelei. Wir Frauen wollen weiterhin Karriere machen und anerkannt werden. Also versuchen wir den Spagat zwischen job und Kind zu machen. Sobald die Kinder in den Kindergarten kommen oder eine Betreuung haben, legen wir los. Wir hetzen zwischen Job und Kindergarten hin und her, rennen zur Musikschule und Kinderturnen, waschen und bügeln dann erst abends, wenn die Kids im Bett liegen. Das schlaucht, doch wollen wir nicht aufgeben, denn wir wollen ja unser eigenes Geld weiterhin verdienen und den Job nicht verlieren.
Hierzu kann ich euch ein sehr lustiges Buch empfehlen, das einem hilft, den eigenen Alltag wieder aus der Routine zu holen:
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Karrierechancen für Mütter?
Dass Mütter mit kleinen Kindern einen Vollzeitjob ausüben ist fast unmöglich. Wenn doch, dann ist es entweder Stress pur oder man hat das nötige Kleingeld, sich eine Vollzeitbetreuung für die Kinder zu leisten. Auch sind Aufstiegschancen sind für berufstätige Mütter eher gering. Besonders dann, wenn sie einen Teilzeitjob ausüben. Die Arbeitsbedingungen sind oftmals noch so unmodern in Deutschland, dass arbeitende Mütter es oftmals sehr schwer haben, Kind und Karriere unter einen Hut zu bekommen. Arbeitgeber und auch die Politik unterstützen noch immer zu wenig die Frauen, die mit Kindern ihren Job weiter ausüben wollen. Das scheitert schon an einem Krippenplatz oder der Flexibilität des Arbeitgebers. Hier findet ihr viele wertvolle Infos zum Thema Kinderbetreuung.
Mein Kind ist krank, was nun?
Wenn das Kind krank wird, kommen die ersten Schwierigkeiten mit dem Job auf. Was mache ich mit meinem Job, was mit dem kranken Kind? Das fragen sich viele Mütter, wenn sie in solch eine Situation kommen. Der Gesetzgeber hat hier etwas vorgesorgt und so stehen der Mutter und dem Vater pro Jahr eine bestimmte Anzahl an Tagen zur Verfügung, sie vom Job zu befreien. Aber diese sind so verschwindend gering, dass meist ein unbezahlter Urlaub schon mit einkalkuliert werden muss. Besonders ist es dann problematisch, wenn die Oma und der Opa nicht in der Nähe wohnen, um den Nachwuchs abnehmen zu können. Hier muss leider noch einiges geschehen, damit Mütter Kind und Karriere besser unten einen Hut bekommen!
Mach mal Pause!
Allen Müttern, die ihren Job, die Kinderbetreuung und den Haushalt unter einen Hut bekommen, sollte Mann einen riesen Respekt entgegenbringen und sie ab und zu mit einem kleinen “Danke, dass Du Dich um alles kümmerst- Blumenstrauß” bedanken
Und übrigens: Auch Vätern gegenüber, die diesen Job übernehme,n sollte man den Hut ziehen.
Aber Egal, ob berufstätige Mutter oder Vater: Wichtig ist, dass die Kleinen nicht zu kurz kommen, alle glücklich sind und sich Jeder ab und zu eine kleine Auszeit gönnt, um nicht vor Stress und Hektik umzukippen!
Viel Erfolg mit eurem Job und den Kindern wünscht euch eure
Anne Kratz






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