Mit dem Bollerwagen und Kind unterwegs

Ausflug mit Kind und Kegel :o)
Ausflug mit Kind und Kegel 🙂
Ihr Mütter kennt das bestimmt. Ihr packt den Rucksack voll mit allen notwendigen Dingen, die Mutti so braucht, wenn das Kind zu einem Ausflug mitgenommen wird. Da packt man Windeln ein, Spucktücher, Taschentücher, Trinkflaschen, Wechselwäsche, Regenkombi, noch mehr Wechselwäsche und ganz wichtig: Kekse und Knabberkram.
Sprich: Unser Rücken trägt einen halben Hausrat, während wir lächelnd mit unseren Kids durch den Tierpark laufen und uns nicht anmerken lassen, wie die Schultern schmerzen.
Und der Knüller des Tages kommt genau dann, wenn Dein Kind Dir sagt: „Ich kann nicht mehr laufen!“

Ich hatte diese Situationen schon oft und dank meiner kaputten Wirbelsäule wurde mir das Schleppen von Kindern strengstens untersagt. Nun sind meine Kinder aber aus dem Buggy-Alter raus und ich weigere mich auch mittlerweile diese tausend kleinen Dinge zu tragen. Also musste eine Alternative her!

Vom Rucksack zum Bollerwagen

So ein Rucksack ist schon praktisch, aber Tagesausflüge mit Kindern haben oft was von Umzug. So zumindest fühle ich mich manchmal. Dabei miste ich schon gründlich aus. Aber es kommt nun mal hin und wieder vor, dass mein Jüngster den Weg zum Klo nicht mehr schafft und dafür will ich gewappnet sein.
Unser Kurzurlaub ans Meer stand bevor und ich stellte mir schon bildlich vor, wie meine Kinder alles für den Strand stapeln. Nicht nur die 5 Schippen und 6 Bagger sollten mit, es mussten ja auch noch Decken, Handtücher und sonstiges Zeugs mit an den Strand. Und so forschte ich im weltweiten WWW nach einem Bollerwagen, der faltbar ist. Ja klar! Faltbar! So kann er in den Kofferraum geworfen werden und spontan zum Einsatz kommen. Und nach einer Weile des Stöberns fand ich einen Anbieter bei Ebay namens Fuxtec.

Fuxtech Bollerwagen

Ich sah mir das Video zum Bollerwagen an und war begeistert. Innerhalb von 5 Minuten war ich überzeugt und kaufte das Teil. Und 2 Tage später stand der Karton vor der Haustür!
Und ich sag euch eins: Das Teil ist der Hammer!!! Einfach aufklappen und los geht´s!

Es gibt ihn mit und ohne Sonnensegel. Ich habe ihn ohne gekauft und bin total zufrieden damit. Sogar eine kleine Kühltasche hat der Bollerwagen hinten dabei. Wir benutzen sie als diese oder als Art Kofferraum für Decken oder ähnliches zum Aufbewahren.

Meine Kinder sind begeistert, denn es passen beide hinein. Da sie noch unter 70 kg wiegen dürfen sie auch noch zusammen mitfahren. Solange sie sich nicht das Streiten bekommen versteht sich 😉

Schaut mal in der Bilderserie wie einfach und toll dieser faltbare Bollerwagen ist:

Los geht´s !
Los geht´s !
Jetzt aufbauen...
Jetzt aufbauen…
Einfach Hülle abziehen...
Einfach Hülle abziehen…
... und aufklappen.
… und aufklappen.
Fertig zum Loslaufen!
Fertig zum Loslaufen!

Gibt es noch andere Anbieter für Bollerwagen?

Die Antwort lautet: JA!
Es gibt einfache und billige Modelle bis hin zu Hightech-Modellen. Es lohnt sich, einige vorher zu vergleichen. Auch Testergebnisse sind hilfreich.
Hier findet ihr noch eine weitere Auswahl an Bollerwagen:

Ich wünsche euch viel Spaß und hoffe, mein Tipp hilft euch weiter 🙂

P.S.: Eine Sache muss ich allerdings anmerken: Der Bollerwagen riecht anfangs irre streng und das tagelange Lüften hat leider nicht geholfen. Daher mein Tipp: Gartenschlauch drüber halten und ordentlich abbrausen und trocknen lassen. Es schäumt wie verrückt, aber danach habt ihr Ruhe mit dem „Duft“.

LG eure Anne

3 Jahre später…

August 2016: Wir haben den Bollerwagen nun schon 3 Jahre. Ich kann euch mitteilen, dass er noch immer lebt und uns noch immer treue Dienste leistet! Ich kann daher sagen, dass es bis heute eine richtige Kaufentscheidung war. Vielleicht hilft euch das weiter. 🙂 LG Anne

Dieser Artikel enthält einen Werbelink zu Amazon.

Aufsichtspflicht der Eltern – Ab wann lässt Du Dein Kind allein?

Ab wann lässt Du Dein Kind alleine gehen?Heute möchte ich ein sehr wichtiges Thema ansprechen, was uns Eltern besonders nahe geht und uns alle angeht.
Es ist das Thema „Aufsichtspflicht der Eltern“.
Warum ich das Thema anspreche?
Weil ich heute etwas erlebt habe, was mich nicht mehr loslässt.
Aber lest selbst…


Wir machen einen Ausflug

Heute ist unser Ausflugstag und wir fahren als Familie gemeinsam ans Meer. Die Sonne strahlt und wir genießen den Aufenthalt am Wasser und atmen die frische Seeluft ein. Die Kinder toben am Wasser und wir entspannen im Sand. Irgendwann haben wir genug Sonne getankt und laufen glücklich vom Strand Richtung Unterkunft. Wir werfen uns in wärmere Sachen und laufen Richtung Restaurant, um abends eine Kleinigkeit zu essen. Die Sonne geht langsam unter und so entscheiden wir uns, die Kinder am nahe gelegenen Spielplatz noch einmal kräftig austoben zu lassen. Der Spielplatz befindet sich in einer Waldlichtung, zwischen einer kleiner Straße und den Dünen.

Wer bist denn Du?

Auf dem Spielplatz spielt ein kleines Mädchen. Das allein beunruhigt uns zuerst nicht, da es noch hell ist und viele Urlauber vor Ort sind. Als wir nach einer kleinen Weile jedoch feststellen, dass kein Elternteil in der Nähe ist, beginnen wir uns zu wundern. Ich spreche das kleine Mädchen an und frage sie, ob sie allein hier auf dem Spielplatz ist. Sie beantwortet meine Frage mit einem lächelndem „Ja“ und spielt weiter. Das Mädchen trägt ein längeres T-Shirt, einen Schlüpfer und Sandalen. Mehr nicht…

Ich frage sie, wie alt sie ist. Sie teilt mit, dass sie 4 Jahre alt ist…
Nun werde ich unsicher und spreche sie weiter an. „Wo sind denn Deine Eltern?“, frage ich. Sie erzählt dass die in der Ferienwohnung sind und nach längerem Nachfragen zeigt sie, wo ungefähr die Wohnung sein soll. Die Straße entlang, die nächste Straße rein und dann noch ein Stück. Sie macht hier Urlaub…

Mir fehlen die Worte, so fassungslos bin ich. Ein 4-jähriges Mädchen ist abends um 21:30 Uhr allein auf einer Waldlichtung auf einem Spielplatz in einem Ort, den sie nicht kennt. Das sind für mich mindestens 4 Punkte in dem Satz, die nicht zusammenpassen!

Was machst Du abends hier allein, kleines Mädchen?

Da wir Freunde dabei haben und sich auch mittlerweile andere Eltern über den Umstand des kleinen Mädchens wundern, lassen wir unsere Kinder in der Obhut unserer Freunde und beschließen die Kleine nach Hause zu bringen. Sie geht fröhlich und ohne zu zögern mit uns mit, hält unsere Hand fest und zeigt uns den Weg zur Ferienwohnung. Da wir verhindern wollen, dass Jemand denkt, wir würden das Kind entführen, unterhalten wir uns laut und deutlich mit ihr und fragen Dinge, wie: `Aber wo könnten den Deine Eltern sein` oder `Da vorne ist die Wohnung Deiner Eltern?`. Wir laufen dabei an einer Gaststätte vorbei, in der mehrere Leute sitzen und uns sehen. Niemand reagiert auf unsere Gespräche oder das Kind und so laufen wir eine gute Weile bis schliesslich an der besagten Ferienwohnung stehen. Als wir ankommen, ist niemand da und alles ist abgeschlossen.

Uns fehlen die Worte!

Das kleine Mädchen teilt uns mit, dass die Eltern nicht da sind. Sie würden in einer Gaststätte sitzen und essen. Uns fällt das Herz in die Hose, so erschrocken sind wir. Ist doch die Kleine einfach so mit uns mitgelaufen!
Und so laufen wir wieder zurück und sie zeigt uns, wo die Gaststätte ist, in der ihre Eltern angeblich sitzen. Es ist genau jene Gaststätte, an der wir gerade vorher vorbeigelaufen sind. Das kleine Mädchen zeigt uns erst nach mehrfacher Aufforderung, wo ihre Eltern sitzen und ich sehe, wie diese in einer Ecke sitzen und gemütlich was trinken und uns ansehen. Ich bitte das Mädchen zu ihren Eltern zu gehen, weil wir uns überzeugen wollen, ob es wirklich ihre Eltern sind. Sie flitzt in den Restaurant-Garten und ihr Vater steht auf und geht auf sie zu und begrüßt sie freundlich mit den Worten „na mein Spielplatz-Kind“.

Der Vater würdigt uns keines Blickes, fragt uns weder, wer wir sind noch warum wir mit seiner Tochter hier herumlaufen. Wir sind schockiert und mir platzt der Kragen. Die anderen Gäste starren uns an und ich sage zu dem Vater laut: „Was macht ihre 4-jährige Tochter abends um halb zehn allein auf einem Spielplatz, den sie noch nicht mal sehen können?“
Der Vater hätschelt seine Tochter und küsst sie, reagiert aber nicht auf uns. „Interessiert Sie überhaupt, was ich Ihnen sage?“, frage ich sauer nach. „Doch“, sagt er und schaut weiterhin nicht zu uns. Mein Mann ist stinksauer auf so eine Reaktion und erzählt ihm, dass das Mädchen mit uns sogar mitging, wir sogar am Restaurant mit seiner Tochter vorbeigegangen sind und, dass das Mädchen uns sogar die Ferienwohnung gezeigt hat. Keine Reaktion des Vaters. Mir platzt der Kragen bei so viel Ignoranz und ich drehe mich um zum Gehen: „Das was Sie machen ist Verletzung der Aufsichtspflicht! Ich hoffe, dass ihrer Tochter niemals etwas Schlimmes zustoßen wird!“

Wir gehen. Verlassen die Gaststätte. Laufen zum Spielplatz zurück zu unseren Kindern, die liebevoll von unseren Freunden betreut wurden in der Zwischenzeit. Alle sind neugierig was geschehen war. Wir erzählen. Alle sind schockiert über das Verhalten der Eltern des Mädchens. Wir auch…

Was würdest Du tun?

Warum ich das erzähle? Weil ich wissen möchte, wie ihr euch verhalten hättet, wenn ihr ein Mädchen in diesem Alter abends um diese zeit alleine spielen sehen würdet. Weil ich wissen möchte, wie ihr reagiert hättet, wenn die Eltern das Kind mit fremden Menschen antreffen? Was geht in euch vor, wenn ihr das so lest?

Mir läßt es keine Ruhe und ich bin noch immer schockiert von so einer Fahrlässigkeit der Eltern! Das kleine Mädchen wäre mit jedem mitgegangen! Sie war auf dem Spielplatz komplett alleine und ihre Eltern konnten sie faktisch gar nicht sehen! Sie hätte sich schwer verletzen können ohne, dass ihre Eltern es mitbekommen hätten.

Jedes Jahr gehen Kinder verloren, werden vermisst oder verletzen sich schwer. Das verändert das komplette Leben einer Familie und das der Kinder. Man hört und liest es leider viel zu oft davon!


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Mama Du hast ja weiße Haare!

Hilfe ich werde alt!!! ;o)
Hilfeich werde alt!!! ;o)
Wir Frauen haben es gut.
Wir können uns unsere Falten weg schminken, die Augenränder übertünchen und kleine und große Unebenheiten mit Make-up korrigieren.
Wir können uns unsere Haare färben, tönen, eindrehen und sonst was damit machen. Die Hauptsache ist doch, dass „Mann“ uns nicht unser wahres Alter ansieht.


Mensch sind wir Frauen verrückt!

Dabei kann es doch sogar attraktiv sein und ein wenig weise wirken, wenn wir ein bisschen Fältchen zeigen oder nicht? Sicherlich sehen wir Frauen mit straffen Gesichtern toll aus, aber spätestens an den Händen oder am Hals erkennt Mann unser wahres Alter.

ich hatte neulich ein Erlebnis, dass mich etwas aufschrecken ließ und von dem ich euch erzählen möchte. Warum ich das mache? Nun, ich möchte sicherlich kein Mitleid damit erzeugen. Sondern eher möchte ich euch fragen, wie es euch dabei geht.

Neulich sitze ich spielend auf dem Teppichboden meiner Kinder und baue mit ihnen Lego-Bauernhöfe. Ganz versunken im Spiel baue ich ein Gehege nach dem Anderen. Dann steht meine Tochter neben mir, kuschelt sich an mich ran und will meine Haare frisieren. „Nur ein Zopf machen, Mama!“, bettelte sie mich an. ich gab ihr mein OK und sie legte los. Nach ein paar Minuten Haarstyling unterbricht sie und sagt:“ Mama, Du hast ja weiße Haare!“ Das waren Worte, die ich mir definitiv nicht wünschte zu hören.
ich erklärte ihr auf wissenschaftliche Weise, wie es dazu kommt, dass Haare weiß werden und ihre Erkenntnis daraus war mehr als ernüchternd: „Mama, dann bist Du also schon ganz schön alt, oder?“
Ok, das reicht, dachte ich!


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Bin ich wirklich schon so alt?

Ich frage mich ehrlich, ob ich wirklich schon so alt bin. Ist die Zeit wirklich so schnell an mir vorüber gezogen und habe es wirklich nicht bemerkt? Oder kommen die grauen Haare nur vom vielen Schlafmangel und dem täglichen Stressparkour?
Ok ich könnte mal wieder meine Haare vom Friseur betreuen lassen, aber ist das wirklich so wichtig?

Fakt ist, dass ich immer so alt bin wie ich mich fühle. Also morgens wie 60, mittags wie 40 und abends wie 25… manchmal 😉
Und abei fällt mir eine Situation ein, die mich noch viel mehr geschockt hat als die Feststellung, dass ich graue Haare bekomme: Eine Horde Jugendlicher hat mich gesiezt!!! Das war auf jeden Fall deftiger im Abgang als die Feststellung der grauen Haare.
Denn diese grauen Biester kann ich leicht übertünchen, aber das Siezen bleibt wohl, denn ich bin eben keine 25 mehr ;o)

In diesem Sinne, liebe Mamis: Färbt und pinselt wie ihr wollt, nur übertreibt es nicht zu sehr. Die Jugend und unsere Kinder erkennen eh, dass wir älter sind als sie. Und außerdem: Unsere Kinder lieben uns auch mit grauen Härchen, Hauptsache wir sind immer für sie da, wenn sie uns brauchen 😉

eure Anne

Kennst Du schon den neuen Fredo?

ACHTUNG Kinder und Eltern!

Hast Du Lust ein Fredo-Buch zu gewinnen?
Hast Du Lust ein Fredo-Buch zu gewinnen?

Heute möchte ich Eltern mit Kindern zwischen 3 und 7 Jahren den Tag versüßen!
Wie ich das mache? Na ganz einfach:
Kennt ihr schon mein neues Kinderbuch
„Fredo will nicht Zähneputzen“
?

Ihr kennt es noch nicht?
Dann gewinnt heute eins von 10 Fredo-Büchern!

So einfach kann man gewinnen!

Was ihr dafür tun müsst?
Ganz einfach: Teilt diese Seite auf Facebook, Twitter, Email und wo auch immer. Schickt mir einen Kommentar ab, wo ihr den Link überall verteilt habt und schon landet ihr im Lostopf!

So einfach? So einfach!
Ach und vergesst euren Namen und gültige Email-Adresse zu hinterlegen, damit ich euch bei der Auslosung auch erreichen kann 😉

Das neue Kinderbuch "Fredo will nicht Zähne putzen" ist da!
Das neue Kinderbuch
„Fredo will nicht Zähne putzen“ ist da!

Was gibt es noch zu sagen?

Nur so viel: Viel Glück (ich drücke euch allen feste die Daumen!) und das Rechtliche (Gewinner werden per Los ermittelt, kein Rechtsanspruch auf Gewinn, Gewinner werden schriftlich benachrichtigt, keine Auszahlung des Gewinns möglich)

Also ran an die Tastatur und losgemaust 🙂

Viel Glück!

P.S. Du kennst das Buch schon und suchst weitere Fredo-Bücher? Bitte hier entlang: Fredo will nicht schlafen

Kinder, Job und Frühlingsgefühle

Wann kommt der Frühling?
Wann kommt der Frühling?
Der Frühlingsanfang naht mit großen Schritten. Naja zumindest hoffen wir, dass der Frühling auch bald mal kommt. Bisher könnte man eher meinen, dass wir bald einen neuen Weihnachtsbaum kaufen müssen, wenn weiter so viel kaltes, weißes Nass von da oben kommt. Aber dennoch: wir harren der Dinge die da hoffentlich bald kommen. Der Winter war nun wirklich lang genug, der Job ist zäh wie Knete und die Kinder bekommen langsam einen Lagerkoller? Dann nichts wie los! Locken wir die ersten Frühlingsgefühle hervor!Aber wie macht man das, wenn es draußen noch nass und kalt ist?


Frische Luft und steife Brise

Auch, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist: Rausgehen und Spazierengehen ist ein absolutes MUSS! Es stärkt -sofern richtig angezogen- nicht nur die Abwehrkräfte, sondern weckt auch die müden Geister und Knochen. Und den Winterspeck wollen wir schließlich auch noch loswerden, damti wir uns im Sommer wieder sehen lassen können. Also liegt es doch nahe, mal einen ausgedehnten Workout-Spaziergang zu machen. Schnappen wir uns also unsere Kinder und ziehen uns wetterfest an. Draußen unterwegs können wir nun gemeinsam Wettrennen veranstalten. Wer sieht den ersten Frühlingsblüher? Wer ist der erste bei der nächsten Pfütze? Ziele suchen ist lustig und macht den Spaziergang für Kinder wesentlich kürzer, weil viel passiert.


JAKO-O Aktionen

Was blüht denn da?

Blumenraten macht nicht nur Mädchen Spaß. Die ersten Blümchen sind schon in Sicht? Welche sind das? Erkundungen in der Natur machen nicht nur Kindern Spaß, man weckt auch seine eigenen grauen Zellen wieder etwas auf. Und ich wette, dass viele von uns gar nicht mehr wissen, was genau eine Kuhschelle ist 😉
Wenn man also noch einen kleinen Natur-Ratgeber mitnimmt, kann man gemeinsam Pflanzen entdecken und bestimmen und einiges noch lernen. Vorschulkinder und Erstklässler sind besonders neugierig und warum sollte man den kleinen Forscherdrang nicht mal mit der frischen Luft verbinden? Und wer keine Pflanzen bestimmen mag, kann auch das alte Spiel „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ spielen. Hauptsache raus aus den vier Wänden und das Köpfchen frei bekommen und die Augen auf Weitsicht schalten.

Pflanzenratgeber für die Familie findet ihr z.B. hier:

Ich bin müde und zerknittert

Der Frühling bringt auch eine kleine Nebenwirkung mit sich: die so genannte Frühjahrsmüdigkeit. Was also tun wir dagegen?
Zuerst einmal: Wir sollten uns nicht gehen lassen. Der Frühling soll uns aufmuntern und fit machen. Kleinere Gartenarbeiten tun der Seele gut. Hat man keinen Garten, macht man eben den Balkon flott. So schaltet Mann/Frau mal vom Alltag ab. Frühjahrsputz in der Wohnung oder im Haus sind ebenfalls wichtig. Raus mit dem Staub und unnützen Dingen, die nur im Weg stehen! Ausmisten befreit den Geist und hilft, sich neu zu gestalten und zu entfalten.
Und während wir so alle auf Vordermann bringen, entwickelt sich die Natur da draußen weiter. Wir wuseln und machen und tun. Und wenn wir dann fertig sind mit unserem geistigen und körperlichen “Aufmotzen” stellen wir fest, dass der Frühling soeben angeklopft hat. In diesem Sinne: Einen schönen Start in den Frühling!

Eine schweinische Torte für alle

Rezept

handmade by annekratz.
handmade by annekratz.
Gestern war Wochenende. Ich saß so auf meinem Sofa und surfte durch die Facebook-Welt und auf einmal sah ich ein Bild von einer irren Torte mit süßen Schweinchen oben drauf. Als ich die sah, wußte ich es sofort: Die will, die muss ich nachbacken! Ich kann euch sagen: das war ein unruhiges Wochenende und ich konnte es kaum erwarten, das Montag wird und ich die Zutaten kaufen kann. Allerdings hatte ich ein Problem: Ich hatte nur ein Bild, aber kein Rezept dazu. Doch so schnell wollte ich nicht aufgeben.


Shoppen für ein Torten-Projekt

Heute ist Montag. Endlich ist es soweit und ich kann die Zutaten für mein Tortenprojekt einkaufen gehen. Doch was sollte ich dafür nur kaufen? woraus bestand diese Torte nur? Äußerlich hatte man den Eindruck, dass sie komplett aus Schokolade besteht. Das passte mir wiederum nicht so ganz, denn ich mag keine Schokolade. Ja, das ist wahr! Also kaufe ich wahllos irgendwas ein, was mit dem Thema Backen zu tun haben könnte: Zucker, Mehl, Eier, Margarine, Marzipan, Schokolade usw. Und natürlich Lebensmittelfarbe! Auch, wenn die total ungesund ist und mehr E´s enthält als das Wort alleine schon…. Lebensmittelfarbe ist das Mittel, um Kuchen zu verhexen, zu verzaubern und es lässt Kinderherzen höher schlagen, wenn ein Kuchen nicht weiß, sondern rosa ist.
Zuhause angekommen stehe ich nun vor meinem wilden Einkauf. So richtig habe ich noch immer keine Idee. Also schaue ich in eines meiner schlauen Backbücher und finde ein Rezept, dass ich mir ein wenig tunen werde. Ich habe nicht alle Stationen für den Kuchen fotografiert und hoffe, dass ihr meiner Anleitung dennoch folgen könnt 😉

Anleitung für Anne´s Oink-Torte

Teigrezept
Also damit ihr erstmal einen Teig habt, gibt es hier ein einfaches Rezept für einen Rührteig:

  • 200g Butter oder Margarine
  • 200g Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 250g Mehl
  • 4 Eier
  • 1/2 Pkg. Backpulver
  • ca. 1 -1 1/2 Zitronen (Saft)
  • Backpapier

für die Füllung
Was man dafür braucht seht ihr hier:

  • Vanillepudding
  • 1 Flasche Sahne zum Schlagen
  • ca. 3 Packungen Erdbeer-Joghurt-Stäbchen
  • 1 Packung Butterkekse
  • Zuckerguss (1 Packg. Puderzucker und Zitronensaft),Farbe

Dekoration
Dekorieren könnt ihr wie ihr wollt, aber ihr braucht das hier unbedingt:

  • Marzipan
  • Lebensmittel-Farben
  • Puderzucker

Zeit: zeitaufwendig, aber machbar!

Jetzt geht´s an den Teig!

Eier schaumig schlagen, Butter flüssig machen und langsam hinzufügen und dabei gut vermischen, Zucker hinzufügen. Mehl und Backpulver mischen und langsam untermischen, dann den Zitronensaft hinzufügen, bis die Masse schön cremig ist und reißfest ist.

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, Umluft 180 °C ohne Vorheizen, Gasherd Stufe 3-4.
Den Teig verteilt ihr nun auf ein großes Backblech mit Backpapier und backt den Teig ca. 25-30 Minuten.
Wenn der Teig fertig ist, Blech herausnehmen und kurz abkühlen lassen.
Während der Teig backt habe ich die Zeit genutzt und Marzipan mit roter Lebensmittelfarbe gefärbt und mit etwas Puderzucker vermischt so lange geknetet bis die Masse rosa wird. Dann habe ich die Schweinchen geformt und trocknen lassen.

Die Tortenfüllung

Jeder kann seine Torten füllen wie er will. Da ich wie gesagt nicht auf Schokolade stehe habe ich mich für eine leichte Variante entschieden.

Zuerst wird der Pudding gekocht. Diesen stellt ganz einfach selbst einen her:
500g Milch, 2,5 EL Stärkemehl, Zucker, Vanilleextrakt oder -pulver.
Etwas Milch abnehmen, mit Stärke und Zucker mischen. die restliche Milch mit der Vanille zum kochen bringen, Mischung hinzufügen, aufkochen und vom Herd nehmen. Einen kleinen Schuss Sahne hinzufügen, umrühren, fertig. Die Masse leicht abkühlen lassen und immer wieder mal umrühren, dass es nicht klumpt.

Jetzt kommt die Sahne dran: Einfach ohne Zucker aufschlagen bis sie steif ist und kühl stellen, fertig.

Es geht los – Tortenbau

Ihr braucht:
Backpapier, Klarsichtfolie, Teller, Tortenring (verstellbar), Musik und Ruhe

Jetzt nehmt ihr einen Frühstücksteller und schneidet mit dieser Vorlage zwei gleich große Scheiben aus dem Teig heraus.
Bereitet einen Teller mit rund ausgeschnittenem Backpapier, etwas größer als die Scheiben, vor.
Jetzt nehmt Marzipan und vermischt diese mit etwas Puderzucker und rollt diese Masse mit einer Klarsichtfolie aus, damit es nicht kleben bleibt. Eine Scheibe kommt nun auf das Marzipan.Das Marzipan sollte etwas drüber stehen. Jetzt macht einen Tortenring um diesen Teig und zieht ihn etwas zu, damit der Pudding aufgefüllt werden kann. Pudding nun drüber streichen und die zweite Lage auflegen. Jetzt kommt die steife Sahne und wird gleichmäßig verteilt. Und zum Abschluss werden die Butterkekse auf der Schlagsahne verteilt und leicht angedrückt.
Lasst die Torte kurz im Kühler ankühlen und macht dann weiter.

Hier seht ihr die Schichten der Torten und der Aufbau mit den Schokosticks.
Hier seht ihr die Schichten der Torten und der Aufbau mit den Schokosticks.

Ein Schweinetrog entsteht

Der Schweinetrog ist relativ leicht zu bauen. Nehmt die Torte aus dem Kühlschrank und löst ganz vorsichtig den Tortenring. (Der muss gesäubert werden, da ihr ihn gleich noch einmal benötigt!) jetzt stellt ihr die Erdbeer-Joghurt-Sticks aufrecht an die Torte und rückt sie leicht in die überstehende Marzipanmasse am Boden. Das gibt der Sache etwas Halt. Sobald ihr damit fertig seid, legt ihr den Tortenring erneut um das entstandene Fass, damit diese besser fest werden.

Jetzt wird der Schlamm hergestellt!

Schweine suhlen sich im Dreck und Schlamm. Also fertigen wir aus einer Packung Puderzucker und Zitronensaft einen Zuckerguss und färben ihn so lange bis er die passende Farbe bekommt. Den Schlamm kippt ihr in den Trog über die Keks-Masse und verteilt sie vorsichtig.

So sieht es aus, wenn der trog fertig wird.
So sieht es aus, wenn der trog fertig wird.

Ein Schwein macht oink- Die Verzierung

Ist der Zuckerguss im Trog, so kann das Schwein plaziert werden. Jetzt muss der Kuchen noch, am besten über Nacht, in den Kühlschrank, damit er richtig durchkühlt und besser schmeckt. er sollte mindestens 5 Stunden kühl stehen.

Hier seht ihr die Verzierung mit den Schweinchen.
Hier seht ihr die Verzierung mit den Schweinchen.

Mein Ergebnis seht ihr hier im Artikel und ich bin sehr gespannt wie er morgen ankommt bei meiner Freundin. Sie bekommt ihr zum Geburtstag und ich wünsche ihr alles Schwein der Welt! 😀

Ich wünsche euch viel Geduld und Spaß beim Nachmachen!

eure Anne

Das original Rezept findet ihr übrigens hier
Ich habe es in meiner Version nachgemacht, Ähnlichkeiten könnten daher vorhanden sein, aber nur äußerlich 😉

Schlaflos im Schlafzimmer

Stille Nacht, alles schläft einsam wacht… eine Mutter, die nicht schlafen kann.
So geht es mir und meinen befreundeten Mamas zumindest. Wir sind todmüde. Wir kippen nach einem anstrengenden Mama-Tag erschöpft ins Bett und sehnen, nein wir lechzen, nach einem tiefen und erholsamen Schlaf. Nur noch kurz den Wecker stellen und nach den Kindern sehen, ob sie auch zugedeckt sind und ruhig schlafen. Dann schnell alle Lichter ausmachen und hopp in die Federn.


Da isses wieder – schlaflos und müde

Kaum liege ich im Bett fängt es schon an. Ich erwische mich, wie ich eine Art Checkliste im Kopf durchhechel. Hab ich für morgen alles vorbereitet, sind die Sachen für Freitag erledigt, wann kommt nochmal der Lieferant,…? Es scheint eine endlose Liste zu sein über die ich grüble. Und irgendwann schlafe ich darüber ein…


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Was ist das? – Wenn Frauen nachts wach werden

Mitten in der Nacht wache ich auf. Ich bin zuerst völlig neben der Spur. Was ist los? Was ist das für ein Geräusch? Mein Wecker klingelt schon? Ich schaue auf die Uhr. Sie zeigt 3:13 Uhr an. Das kann nicht sein! Der klingelt doch immer um 6 Uhr! Ich lausche und stelle fest: Es ist nicht mein Wecker. „Ok“, denke ich, „welcher ist es dann?“. Ich stürze aus meinem Bett Richtung Kinderzimmer, weil ich vermute, dass mein Sohn am Wecker meiner Tochter herumgespielt haben könnte. Doch Fehlanzeige! Sie beide schlafen. Der eine eher friedlich, der andere eher unruhig, weil ja dieses Geräusch im Haus vorhanden ist. Also schleiche ich mit schnellen Schritten weiter, um die Quelle des nervtötenden Geräuschs zu finden. Und nach gefühlten 30 Minuten finde ich den Übeltäter. Meine Tochter hat einen Wecker in ihrem Schulranzen, damit sie ihren Klavierunterricht nicht verpasst. Blöderweise hatte sie ihn vergessen auszuschalten.
Ich versuche nun hektisch den Ausschalter zu finden, lege ihn weg und schleiche mich wieder ins Bett.

Jetzt liegt sie da und kann nicht schlafen

Ich liege nun wieder im Bett, total erschöpft von meiner Aktion „Schlaf retten bei Kindern und Mann“ und versuche wieder einzuschlafen. Neben mir höre ich ein entspanntes Säuseln. Es ist mein Mann, der seelenruhig weiter schläft, während ich völlig k.o. bin und versuche wieder in den Schlaf zu finden. Ich atme tief ein und aus und versuche mein inneres Gleichgewicht wieder einzufangen, verdränge meine wieder aufkommende Checkliste und das ewige Nachdenken über: „Nur noch 3 Stunden bis der Wecker ne klingelt.“. Und langsam döse ich ein, würde ich nicht erneut aufwachen, weil ich meine wieder etwas gehört zu haben. Also geht die Pumpe wieder hoch, ich lausche. Nichts. Ok, das war wohl Einbildung. Ich sinke wieder ins Kissen, bin erschlagen und schlafe irgendwann ein…


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Ich hab was vergessen!

… und wache wieder auf. Oh mein Gott, ich habe vergessen einen Termin beim Kinderarzt zu vereinbaren! Und der war doch so wichtig! Ich schaue auf den Wecker und es ist 4 Uhr. Verdammt! Warum muss mir das jetzt einfallen? Hätte das nicht bis 6 Uhr Zeit? Genervt lasse ich mich wieder ins Kissen fallen und versuche wieder in den Schlaf zu finden. Damit ich zur Ruhe komme rede ich mir ein, dass der Termin ja wohl auch noch einen Tag länger warten kann. Zwei Stunden später endet meine Nacht. Ich bin matt, erschlagen, aber ich muss funktionieren und stehe auf. Neben mir mein Mann. Ich wecke ihn, weil auch der 3 Weckton ihn nicht wachrütteln kann. Und seine ersten Worte sind: „Guten Morgen Schatz. Boa hab ich schlecht geschlafen!“….

Schlaflose Mütter

Wo man auch hinhört – es scheint vielen Müttern so zu gehen, dass sie Schlafprobleme haben. Ist das etwa ein Volkssport unter uns Müttern, dass wir nicht mehr durchschlafen können? Nein natürlich nicht! Ich schätze es kommt daher, dass wir Mütter immer nachts wach wurden, als unsere Kinder noch Babys waren. Hat unser Baby z.B. geweint, waren wir es meist die aufsprangen. Wir haben einfach die feineren Antennen für fremde oder auffallende Geräusche im Haus. Es ist eben unser Mutterinstinkt, die Kinder zu schützen. Viele Gedanken umkreisen uns täglich und uns fehlt einfach die Zeit, die alle zu erfassen und zu erledigen. Somit nehmen wir sie vielleicht auch oft unbewusst mit ins Bett. Was können wir schlaflosen Mütter dagegen tun? Das einfach und uralte Mittel heißt: Tagebuch oder Liste. Das legt man sich ans Bett, schreibt alles auf, was einem beschäftigt oder erledigt werden muss. So schreibt man den Geist frei und kann entspannter schlafen gehen. Sicherlich werden wir weiterhin nachts wach werden, wenn fremde Geräusche vorhanden sind, denn der Beschützerinstinkt bleibt uns wohl ewig erhalten, solange wir Mütter sind. Aber die Gedanken, die um uns kreisen können wir besser ablegen, wenn wir sie vorher auf Papier ablegen.

Buchtipp für schlaflose Mütter

Hier habe ich noch einen schönen Buchtipp für euch!
Gesehen bei Amazon: „Ich kann nicht schlafen – mein Tagebuch für schlaflose Nächte

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine schöne nächste und erholsame Nacht 😉
eure Anne

Arme Kinder in Deutschland?

Immer wieder liest oder hört man von den vielen armen Kindern in den dritten Ländern, dass sie Nahrungsmittel, Kleidung oder Schulbildung benötigen. Gerade zu Weihnachten werden diese Bilder wieder besonders präsent in TV und Presse. Sie verdeutlichen uns, wie wichtig es ist zu wissen, dass es neben unserem Wohlstand auch noch arme Länder gibt, die jede Menge Hilfe benötigen. Besonders Kinder sind von Armut betroffen und ich finde solche „Erinnerungen“ sehr wichtig. Machen sie uns doch immer wieder deutlich, wie gut es uns hier in Deutschland doch eigentlich geht…


Arme Kinder auch hierzulande?

Während ich so diese Plakate auf den Strassen anschaue und grüble stellt sich mir die Frage, ob es eigentlich hierzulande auch Kinderarmut gibt? Und wie sieht diese eigentlich aus?
Ein kurzer Klick ins weltweite Netz klärt mich auf. Laut der Infos des Deutschen Kinderschutzbundes leben tatsächlich um uns herum, ich zitiere „… über 2,5 Millionen Kinder in Einkommensarmut. Dies entspricht etwa 19,4 Prozent aller Personen unter 18 Jahren….“.

Ich bin schockiert!

Wir Deutschen leben in Wohlstand und leihen anderen Ländern viel Geld, haben aber eine irre hohe Rate an Kinderarmut? Was läuft hier schief? Wie kann es sein, dass es so viele Kinder gibt, die kein tägliches Mittagessen bekommen, die keine Hausaufgabenbetreuung finden, keine Möglichkeiten haben, einem Hobby nachzugehen?
Es ist sicherlich unumstritten Entwicklungsländern unter die Arme zu greifen. Daran zweifle ich nicht. Aber ist es nicht genauso wichtig unseren Kindern unter die Arme zu greifen? Sie sind unsere Zukunft hier im Land. Sie sollen einmal das fortführen, was wir aufbauen und entwickeln. Warum also landen so viele Gelder nicht in Bildungsstätten und dort wo es für unsere Kinder wirklich gebraucht wird?

Helfen kann man in der Nachbarschaft!

Wenn man selbst Mutter ist, kann man diese Fragen vielleicht besser nachvollziehen. Denn als Eltern möchte man seinem Kind auch mal neue Hose kaufen können oder gar Bücher für die Schule stressfrei bezahlen, das Fußballspielen finanzieren oder einfach nur ein Eis kaufen. Aber was ist mit den „anderen“ um uns herum? Es kostet uns einen Blick in die Nachbarschaft, um zu erkennen wer Hilfe benötigt. Und findet man sie nicht sofort, so gibt es Orte, an denen solche hilfsbedürftigen Kinder auch Hilfe bekommen….
Ein Ort, der sich in meinem „Kiez“ befindet ist die „Arche„. Die Arche wurde 1995 gegründet und bietet jeden Tag und kostenlos für Kinder eine warme Mahlzeit, Sport- und Musikangebote, Unterstützung bei den Hausaufgaben und viel, viel Aufmerksamkeit.

Ich helfe auch!

Weil ich es persönlich wichtig finde, dass unsere Kinder in Deutschland und auch hier im Kiez eine Chance auf Bildung, Ernährung und Hobbys haben, habe ich mich entschlossen zu helfen!
Für jedes verkaufte Fredo-Kinderbuch im November und Dezember werde ich 50% an die Arche spenden! Je mehr also kaufen, desto größer wird die Spende. Der Erlös wird an die Arche in Berlin-Hellersdorf gespendet.
Den Spendenbetrag werde ich hier bekanntgeben und vor Ort überreichen. Außerdem werde ich Kleidung, Spielzeug und andere Dinge sammeln, die die Kinder dort gebrauchen können.

Kinder sind unsere Zukunft! Also sollten wir alle unseren Beitrag dazu leisten, dass sie auch eine glückliche Kindheit und eine Chance auf eine gute Bildung haben! Jeder kann dazu beitragen und jeder kleine Schritt kann etwas bewirken! Mach auch Du mit und werde aktiv!

Postpartale Depression – wenn die Seele wackelt…

Endlich schwanger! Rita hatte sich lange auf ein Baby gefreut. Alle um sie herum hatten schon ein Kind und nun war sie auch endlich schwanger. Sie freute sich so sehr auf das erste Baby und richtete das Kinderzimmer ein, kaufte niedliche Strampler und Spieluhren. Die Vorfreude war riesig und ihr Bauch wurde es mit der Zeit auch. Sie konnte es kaum erwarten bald ihr Baby im Arm zu halten.

Der Tag der Geburt

Die Wochen bis zur Geburt wurden immer anstrengender, doch die Vorfreude überwog alles. Eines Nachts ging es dann los. Es setzen die Wehen ein und sie waren heftig. Hatte sich Rita das so vorgestellt? Eine Geburt mit Schmerzen verbunden? Sicherlich wusste sie, dass es anstrengend werden würde, aber über Schmerzen, die einem das Gefühl gaben, dass man zerplatzen würde – nein, das hatte sie sich nicht so vorgestellt. Die Wehen wurden heftiger und die Pausen kürzer. Veratmen, entspannen, bewegen und pressen. Die Geburt war anstrengend, ein wahrer Kraftakt. Dann war es soweit: Das Köpfchen kam, ein kurzer gequälter Schrei und das Baby war geboren….

Wer bist Du?

Das Baby war nun da. Es wurde gewaschen, gewogen und Rita lag auf dem Kreißsaal-Bett und beobachtete das rege Treiben um sie herum. Wo war ihr Kind? Was machten die alles mit ihrem Baby? Was war alles genau passiert? Und während sie noch versuchte, die Geburt zu verarbeiten, legte eine Hebamme ein kleines, in ein Handtuch gewickeltes Etwas in ihren verschwitzten Arm. Dort lag es nun – ihr Baby. Sie betrachtete es lange und bewegte sich nicht. Sie war wie erstarrt. Wer ist das? Das sollte _ihr_ Baby sein? Und jetzt? Wie sollte es weitergehen?….

Nach der Freude kam der Babyblues

Rita kam nach Hause. Alles um sie herum freute sich auf den neuen Erdenbürger. Sie versuchte es auch, aber sie verspürte ein seltsames Gefühl. Sie hatte des Eindruck nun nicht mehr die alte Rita zu sein. Doch woher kam das nur? Warum freute sie sich nicht so sehr? Und warum hatte sie das Gefühl, dass ihr Baby ein fremdes Wesen für sie war? Sie wollte nicht jemand anders sein. Sie wollte, dass alles wieder so war wie vorher…

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Der Hilfeschrei

So wie Rita ergeht es vielen Frauen nach der Entbindung. Sie fühlen sie überfordert, allein gelassen mit der neuen Situation. Bisher waren sie vielleicht sogar erfolgreiche Frauen im Job. Doch nun ist man zuhause, eine neue Situation hat sich eingestellt. Man kümmert sich nonstop um das Baby, managed den Haushalt, geht einkaufen… Der Tagesablauf ändert sich schlagartig, die Nächte werden kürzer, das Mittagessen fällt vielleicht sogar aus, weil das Kleine unruhig ist und Mamas Nähe sucht… Doch um sich herum bleibt der Alltag wie er war. Bekannte, Freunde und Verwandte haben ihren Rhythmus weiterhin. Nur der einer frisch gebackenen Mutter ist total durcheinander geraten. Man möchte es nicht zeigen, wie hilflos man sich fühlt und versucht auch seinen Alltag wieder zu erlangen. Nur das gelingt leider nicht so wie erhofft. Enttäuschungen werden wach. Das beginnt schon bei einfachen Dingen wie dem Partner gegenüber, der den Müll vergisst runter zu bringen oder nicht ans Einkaufen gedacht hat. Man fühlt sich allein, wenn die Freunde nun allein um die Häuser ziehen. Was ist man jetzt noch? Eine Mutter, die abgeschrieben wurde von der Gesellschaft? Schließlich kann man ja nun nicht mehr Vollzeit arbeiten, hat andere Verpflichtungen und Tagesabläufe. Man sieht müde aus und kleidet sich vielleicht auch nur noch praktisch… Oftmals kann es vorkommen, dass Frauen in dieser Situation nur noch ein Schatten seiner selbst sind, weil sie sich für das Baby aufopfern und alles tun, um wieder die Anerkennung zurück zu erlangen, die sie vorher bekommen hatten.
Niemand sieht es. Niemand ahnt, dass diese „Plackerei“ auch eine Art Ringen um Anerkennung ist. Frauen, die sich überfordert fühlen, allein gelassen und hilflos in langen Nächten voller Babygeschrei – sind noch lange keine schlechten Mütter. Nein, sie sind nur ausgebrannt und brauchen Unterstützung und Hilfe. Sie brauchen jemanden, der ihnen sagt: „Du bist eine gute Mutter. Du bist nicht allein. Ich helfe Dir und unterstütze Dich.“!


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Bin ich depressiv?

Nicht jede Mutter ist gleich depressiv! Aber jede länger anhaltende negative Stimmung bei frisch gebackenen Müttern, sollte ernst genommen werden. Eine postpartale Depression ist eine ernst zu nehmende Sache! Reden Sie darüber mit Ihrer Hebamme oder Frauenärztin. Lassen Sie sich nicht abwimmeln, wenn es Ihnen schlecht geht! Beschreiben Sie, was in Ihnen vorgeht. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und anderen gegenüber. Oftmals kann Reden sehr viel helfen. Man bekommt das Gefühl zurück, dass man noch mehr wert ist als nur Mutter sein. Fühlen Sie sich, als könnten Sie nur noch weinen, dann lassen Sie es raus! Wichtig dabei ist aber, dass man sich nicht gehen lässt und wichtige Dinger vernachlässigt. Stehen Sie auf und gehen Sie spazieren. Schaffen Sie es nicht alleine, dann bitten Sie Eltern, Nachbarn oder Freunde um Begleitung. Frische Luft tut gut, löst Gedanken und befreit den Geist. Wichtig ist vor allem die Suche nach Austausch mit anderen Müttern. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass man sich zwar auch sein leid klagen, aber nicht runterziehen lässt. Machen Sie kleine Schritte also kleine Aktivitäten, die nicht überfordern und schauen Sie nach vorne. Genießen Sie die Zeit mit Ihrem Baby! Es wird so schnell groß…

Anmerkung zur Geschichte: Die Story und alle handelnden Personen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Personen wären rein zufällig.

Babyfingerspiele für kleine Stars

Babys lieben es unterhalten zu werden, mit ihnen zu spielen und neue Dinge zu erfahren. Eine schöne Methode mit Babys zu spielen, ohne Spielzeug dabei zu haben ist das so genannte Fingerspiel. Ich hatte vor kurzem die Ehre bei einem wunderschönen Videodreh mit Bübchen dabei zu sein. Heute ist das erste Video fertig und hier möchte ich es euch unbedingt vorstellen!

Kinder lieben Fingerspiele!

Fingerspiele sind ideal für kleine Kinder und Babys. Sie lieben es spielerisch berührt zu werden. So werden ihre Sinne geweckt, sie werden gekitzelt, lernen zu lachen, zuzuhören und zu fühlen. Auch kann man beobachten, dass Babys und Kleinkinder aufmerksam zuhören und zuschauen, wenn Mama beim Fingerspiel spricht. Die Reime sind oft einfach und leicht zu lernen.


Vorgestellte Fingerspiele im Video

Die Fingerspiele, die ihr im folgenden Video sehen werdet sind wunderschön und leicht zu erlernen. Damit ihr diese Spiele mit euren Kindern nachmachen könnt, gibt es hier den Text zum auswendig lernen*):

Zehn kleine Krebse

10 kleine Krebse, die krabbeln Flink und munter über deinen Körper,
mal Rauf und auch mal runter.

Sie krabbeln über deine Arme und die Beinchen auch
Und ganz zum Schluss , da zwicken sie dich sanft in deinen Bauch.

(Das ist beliebig Austausch- und Erweiterbar mit anderen Tieren, wie Schnecken, Ameisen, usw.)

Kleine Schnecke

(„Bruder Jakob“ Melodie)
Kleine Schnecke, kleine Schnecke, krabbelt rauf, krabbelt rauf,
krabbelt wieder runter, krabbelt wieder runter,
kitzelt deinen Bauch, kitzelt deinen Bauch.

Kleiner Käfer, kleiner Käfer,
fliege hoch, fliege hoch,
zeig mir deine Punkte, zeig mir deine Punkte,

eins, zwei, drei, eins, zwei, drei.

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachmachen und üben!

Eure Anne 🙂

*) Das Veröffentlichen der Texte und dem Video wurden von Bübchen mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt.