Feuerwehr ist nur was für Kinder! Oder doch nicht?

kleiner Feuerwehr-Fan
kleiner Feuerwehr-Fan
Am Wochenende war ich mit meinen Kindern unterwegs und zufällig fuhren wir an einer Feuerwehr-Zentrale vorbei. Meine Kinder kreischten im Auto wie verrückt und jagten mir einen riesigen Schrecken ein.
„Mamaaaaaaa, guck mal so viiiiieeeele Feuerwehrsse!!!!“
Mein Sohn konnte sich gar nicht mehr beruhigen. „Ok“, sagte ich, „wenn wir unsere Sachen erledigt haben, halten wir noch kurz hier und schauen uns die Feuerwehrautos an.“
Gesagt, getan und ich hatte schon lange nicht mehr so zappelige Kinder um mich herum gehabt wie an diesem Tag.

Feuer und Flamme!

Mein Sohn ist Feuerwehr-Fan und alles dreht sich nur um diese Autos und Sirenen und was auch immer. Das muss wohl so´n Jungsding sein, dachte ich immer. Aber weit gefehlt!
Auf dem Feuerwehrfest gab es große und kleine Fans, Männlein wie auch Weiblein. ich war selbst echt fasziniert. Und das Schöne ist eben, dass man auf solchen Festen auch mal alles ansehen kann und vorgeführt bekommt.

Wasser marsch!
Wasser marsch!

So liefen wir also kreuz und quer über das Gelände, löschten Feuer, schauten einer Hundestaffel bei der Arbeit zu, aßen fettige Steaks und kauften Feuerwehrkrimskrams, der wahrscheinlich zuhause bald herumliegen wird…

Hier und da rumste oder qualmte es, dann kam eine Rettungseinheit und löschte und die Kinderaugen strahlten!

Bis zum Himmel und noch viel weiter!

Irgendwann kamen wir an einen Stand, wo man Lose kaufen konnte. Meine Kinder holten sich welche ohne zu wissen für was die Lose waren. Es standen irgendwelche Nummern da drauf und so fragten wir uns durch: „Ja, die sind zum Drehleiter fahren, wenn Se ne Nummer jezogen habn!“, wurden wir aufgeklärt. Aha, Drehleiter fahren… Wo denn bitte? Und dann sah ich den Wagen vor mir stehen und wandte meinen Blick nach oben… Oh Mein Gott! Da soll ich mit den Kindern rauf??? „Jaaaa! Juhu!“, kreischten meine beiden und mir wurde echt mulmig in der Magengegend.

Dem Himmel so nah!
Dem Himmel so nah!

Also standen wir eisern an. Es fing an zu nieseln und wir standen. Meine Kinder gaben nicht auf. Uns wurde kalt und wir standen. 1,5 Stunden lang.
Und dann war es soweit: Wir zogen eine Feuerwehrmann-Jacke an, wurden gesichert und dann fuhr die Leiter in die Lüfte. 30 m hoch… Ich riss mich zusammen und schaute nur in die Ferne. Meine Knie wurden weich wie Butter und meine Kinder verstummten für ganze 3 Minuten. Dann war die Fahrt zu Ende. Und was soll ich sagen? Es war Hammer!!! Ich durfte mit der Drehleiter fahren! Juhu! 😀


Aus 30m Höhe sieht alles aus wie Spielzeug...
Aus 30m Höhe sieht alles aus wie Spielzeug…

Feuerwehr ist nicht nur was für Kinder!
Feuerwehr hat etwas Magisches, auch für uns Erwachsene.
Man lernt übrigens auch eine Menge dazu! Daher lohnt sich ein Besuch bei der Feuerwehr auf jeden Fall!
Oder weißt Du, wie man sich bei Feuer im Haus zu verhalten hat?

Also ich freue mich schon auf den nächsten Besuch eines Feuerwehrfestes und meine Kinder bestimmt auch 😉

Bloggertreff mit Pampers: Eine Pamperstorte und tolle Gespräche

0985_GBC9967_MRVor Kurzem erhielt ich eine Einladung zu einem Mütternachmittag.
Die Einladung kam nicht vor irgendwem, sondern von Pampers.
Und wenn ein so toller Hersteller einen einlädt, kann man einfach nicht „Nein“ sagen und so nahm ich die Einladung dankend an.
Das Treffen fand im Café Milchbart statt, einem kleinen und feinen Familiencafé in Berlins schöner Mitte.

Kaffee, Klatsch und viele Infos

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Nachdem wir alle herzlich begrüßt wurden schaute mich im Café erst einmal ein wenig um. Dort waren überall kleine Stationen zum Anschauen aufgebaut. Und so konnte ich mir alle Windelsorten noch genauer ansehen und auch einen kleinen Gang durch die Geschichte der Entstehung von Pampers machen. Das war auf jeden Fall interessant und ich konnte mein Wissen ein wenig wieder auffrischen. Auch Clearblue war dort vertreten und ich finde es toll, was sich beim Thema Persona und Schwangerschaftstest so verändert hat. Wenn man selbst den Kinderwunsch hinter sich hat, beschäftigt man sich nicht alle Tage damit 😉

Ein tolles Event! Mehr davon, bitte!

Als Abschluss gab es Kaffee, leckere Cupcakes und Kuchen und viele super nette Gespräche.

Danke Pampers für die liebe Einladung und die Möglichkeit, andere Mütter und Bloggerinnen kennenzulernen! Es war eine echte Bereicherung!

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Das neue Lied von Pampers „Gut geschlafen, gut gelaunt“

Wir erhielten die einmalige Gelegenheit das neue Lied und dazugehörigeVideo zu hören und zu sehen, welches von Barbara Schöneberger gesungen wird, dem aktuellen Markengesicht für Pampers. Hier könnt ihr es euch ansehen:

Für das Video wurden Eltern aufgerufen im Rahmen der Jubiläums-Initiative „40 Jahre Liebe, Schlaf & Spiel“ ihre Bilder und Videoclips einzureichen. Die schönsten Foto und Videomomente wurden dann verwendet.

Ich finde das Ergebnis sehr gelungen und ihr?

Wohin gehen mit Kind in Berlin?

Wir Eltern kennen das Problem: Wir wollen was mit den Kindern unternehmen und sind vielleicht neu in der Umgebung. Oder ihr seid erst vor Kurzem Eltern geworden und kennt eure Umgebung noch nicht für kindgerechte Unternehmungen? Wo ist ein Spielplatz in der Nähe oder wo kann man essen gehen mit Kindern?

Das Thema kenne ich nur zu gut und habe eine tolle Seite für euch ausfindig gemacht, die euch vielleicht weiterhelfen kann.

Dort könnt ihr eure Stadt eingeben und nach Lust und Laune filtern, wo nach ihr suchen wollt.

Eine tolle Seite für Familien
Eine tolle Seite für Familien

Viel Spaß beim Entdecken und Erleben 🙂

Eure Anne

Ein Tag Barbie sein – Barbie Dreamhouse Experience

Barbie Dreamhouse Experience - Startseite
Barbie Dreamhouse Experience – Startseite
Man hat es ja schon vor langer Zeit überall in Berlin gesehen – die Werbeschilder für das neue Event in Berlin:
The Barbie Dreamhouse Experience…
Und wenn man kleinere Kinder hat, womöglich auch noch Mädchen und bestenfalls noch im Puppen-Spiel-Alter, dann… ja dann ist das wohl das Highlight für kleine Mädchen mit der Farbe pink als Favorit.
Am 16. Mai war nun also endlich Eröffnung und meine Tochter und ich fieberten drauf hin.
Zufällig gab es dann noch ein Deal-Angebot und es war logisch, dass ich das noch mitnahm. Denn die Preise sind schon beachtlich. Also Deal gekauft, ausgedruckt und hingefahren. Und nun erzähle ich euch, wie es dort ist…


Barbie Dreamhouse – TICKETS

Ein Traum in PINK

Heute ist für meine Tochter ein besonders aufregender Tag. Wir fahren zum Barbie Dreamhouse in Berlin. Ich muss dazu erklären, dass meine Tochter eigentlich vor langer Zeit schon Barbie und Co ablegte. Aber seitdem sie die Filme dazu entdeckt hatte, ist diese Barbie-Flamme wieder voll am lodern.
Somit ist heute ein „Barbie-Pink-Mädchen-Tag“.
Das Barbie Dreamhouse befindet sich direkt hinter dem Alexa Shoppingcenter am Alexanderplatz. Der Weg dorthin ist etwas unscheinbar, aber man ist schnell da. Und ihr könnt mir glauben: Es ist nicht zu übersehen!!!
Mein Kind dreht total durch als sie das Areal aus pinfarbenen Häuserfronten und pinkfarbenem Springbrunnen sieht.

Das Barbie Dreamhouse in Berlin
Das Barbie Dreamhouse in Berlin

Der Weg zum Eingang ist Dein Ziel

Die Menschenschlange, die auf dem Weg zur Kasse ansteht ist nicht besonders lang und ich weiß, dass man mit einem Gutschein schneller reinkommt. Nur wie soll das gehen? Weil ich keinen Mitarbeiter finde, bahne ich mir einen Weg vor bis zur Kasse, um freundlich nach dem Vorgehen zu fragen. Was ich jedoch erlebe, verdirbt mir erstmal die Laune. Eine Kassiererin, welche ich freundlich frage, wohin man sich mit dem Gutschein wenden soll, flaumt mich in einer pampigen Art an, dass ich mich trotzdem anstellen müsse, weil wir ja noch ein spezielles Armband brauchen und das ist beim Gutschein nicht dabei.
Dazu begegnen mir auch noch sehr aggressive Mütter, die mich anfauchen als wäre ich dabei alle Karten vor ihnen weg zu kaufen. Aber ich entschuldige das mal damit, dass die Kassiererin das Pink um sie herum nicht so gut verträgt und die Mamas teilweise aufgeregter sind als ihre Kinder und sie sich deshalb so seltsam benehmen 😉
Ich gehe also wieder brav in die Warteschlange zurück und werde nach zwei Minuten von einem Ordner rausgezogen mit den Worten: „Ah, Sie haben einen Gutschein! Da müssen Sie sich nicht anstellen. Kommse mal mit!“ Als ich ihm erkläre, dass wir aber so ein Armband brauchen, sagt er nur: „Kein Problem! Kriegen Se vorne von mir gegen Gebühr.“ Also kann es doch schnell gehen! Meine Laune hebt sich enorm.
Wir schreiten also gut gelaunt an den anderen Muttis vorbei, bekommen unsere Einweisung und schon sind wir im pinken Barbie Land.

Stell Dich nicht an, sondern kaufe das Ticket schon vorher!

Barbie Dreamhouse – TICKETS

Barbie Dreamhouse Berlin – Der Rundgang

Barbie überall…
Der Rundgang startet mit einem Gang in den Fahrstuhl.
Zumindest soll es so wirken.
Die Türen werden geschlossen, es beginnt leicht zu rütteln und an den Seiten sind Bildschirme die eine Fahrt durch das Barbiehaus vom Erdgeschoss in den ersten Stock zeigt.
Wie leicht Kinder doch in die Irre geführt werden können…! Ich bin echt erstaunt und habe im ersten Augenblick selbst gedacht, dass wir wirklich fahren 😀

Die Küche
Der erste Raum ist die Küche. Man fühlt sich wie ein Zwerg im Puppenhaus. Alles Plastik und pinker als pink. In der Küche befindet sich eine Zeile. Hier sind Bildschirme eingelassen. Diese können übrigens nur die Kinder nutzen, die auch die besagten Armbänder haben. Armband aufgelegt und schon kann mein Kind mit dem virtuellen Kuchen backen beginnen. An den Wänden befinden sich diverse Schaukästen mit Barbies und viel Zubehör. Über der Spüle ist ein virtuelles Fenster, damit man sehen kann, was draußen passiert, während Barbie wohl gerade den tausendsten Kuchen backt…

Teig rühren mal ohne schmutzig zu werden...
Teig rühren mal ohne schmutzig zu werden…
The baking Barbie - Barbie Dreamhouse Berlin
The baking Barbie – Barbie Dreamhouse Berlin

Schnell noch ein Topping auf den Kuchen gemacht und schon geht´s weiter in den nächsten Raum…

Die Schlittenfahrt
Raum Nummer zwei ist ein ja was eigentlich? Nennen wir es Eisraum mit Schlitten. Der Raum ist in eine ultra-knall-blaue Farbe getaucht und befindet sich ein Schlitten darin, den 3 Kinder besetzen dürfen. Sobald die Fahrt losgeht startet der Schlitten mit kippeln und wackeln, während an der Wand davor eine Filmsequenz aus einem Barbiefilm abläuft. Die Fahrt geht ca. 30 Sekunden und dann ist schon wieder Schluß. An den Wänden stehen diverse in blau oder silbern gekleidete Barbies, passend zum Raum.

Barbie auf Eis. Das Barbie-Schlittenzimmer...
Barbie auf Eis. Das Barbie-Schlittenzimmer…

Barbie kann Musik
…zumindest kann man das wie Barbie selbst so tun im nächsten Zimmer. Hand aufs Klavier und schon geht eine Melodie los.
Wie das Zimmer heißt kann ich nicht sagen. Es befindet sich Vieles darin, was nicht zusammenpasst. So steht ein Sofa mit Tischen darin, ein Klavier und eine Art Schreibtisch. Das deutet auf ein Wohnzimmer hin. Jedoch frage ich mich, ob Barbie sich wirklich ein Pferd mit Katzenbaum davor ins Wohnzimmer stellen würde… Die Kinder sind jedenfalls begeistert und toben aufgeregt umher. Überall befinden sich Bildschirme an denen die Kinder etwas spielen können. Die Spiele dauern maximal 2 Minuten an.

Ein Kamin, der sich in ein Aquarium verwandelt... Barbie Dreamhouse
Ein Kamin, der sich in ein Aquarium verwandelt… Barbie Dreamhouse
Die Welt in pink. Nein die Kamera war nicht kaputt!
Die Welt in pink. Nein die Kamera war nicht kaputt!

Jetzt schnell noch auf Barbies Balkon gehen und die Aussicht aufs blau-pinkfarbene Meer genießen und schon sind wir auf dieser Etage fertig.

Mit dem Fahrstuhl Richtung Erdgeschoss

Mit dem Fahrstuhl geht es nun wieder „nach unten“ und wir landen in Barbies Schlafzimmer und Badezimmer.
Hier gibt es ein riesen Himmelbett, auf dem bestimmt eine ganze Barbie-Klasse passen würde. An den Wänden hängen Hutschachteln, die mit Barbiepuppen verziert sind. Auf dem Fußboden kann man Seifenblasen mit den Füßen jagen. Virtuell versteht sich! Es gibt einen Ankleideschrank, in den man sich hineinstellen kann. Nur die Funktion haben wir nicht herausfinden können. Und dann geht es auch schon in Barbies Kleiderschrank und Schuhreich. Hier toben sich alle Schuhfans aus und erkunden die Regale. Meine Tochter erzählt mir aufgeregt welche Sonnenbrille und welches Kleid sie am besten findet. Auf dem Gang befinden sich Spiegel. Jetzt weiß ich, warum Barbie so schmal ist! Der Spiegel ist nur falsch gebogen. Danke, ich fühle mich geschmeichelt 😀

Barbies Ankleidezimmer - der Traum jedes Mädchens?
Barbies Ankleidezimmer – der Traum jedes Mädchens?
I feel like a Barbie - danke lieber Spiegel :D
I feel like a Barbie – danke lieber Spiegel 😀

Schminken wie Barbie und der Popstar und vieles mehr…

Nachdem wir also Schuhe, Kleider und einiges mehr betrachtet haben, landen wir wieder im Fahrstuhl und fahren in den Stage-Bereich.
Hier wird geschminkt und gestylt, damit man auf einem Laufsteg für 1 Minute ein Star sein kann. Das Gleiche gilt auch für die Popstar-Bühne. Doof nur, wenn man nicht vorher informiert wird, dass man hierfür ein extra Ticket benötigt. Das hat natürlich mein Kind etwas traurig gestimmt. Aber ich bin mir sicher, dass sie das überleben wird 😉
In diesem Bereich kann man jedenfalls einer Modenschau zusehen und Kinder als Popstars auf der Bühne erleben. Man kann hier eigentlich das Meiste machen, stelle ich fest. Hier gibt es einen Frisiertisch auf dem Barbies gestylt werden dürfen. Und es gibt einen Kreativbereich. Dort dürfen die Kinder Barbie-Bilder ausmalen oder selbst kreativ basteln und kleben.
Auf einer rosa Vespa kann man in seiner Fantasie durch die Stadt düsen und sich dann im Barbie-Bus bei kleinen Filmsequenzen entspannt hinsetzen.

Be a Star! Barbie Laufsteg
Be a Star! Barbie Laufsteg
Be a Popstar! Barbie Stage
Be a Popstar! Barbie Stage
Hier kann man basteln und malen
Hier kann man basteln und malen

Shoppen zum Abschluss

Der Rundgang durch Barbies Reich ist nun vorbei. Was bleibt noch? Richtig! Der unweigerliche Gang durch den Barbie-Shop Richtung Ausgang!
Hier kann man Barbies in allen Variationen kaufen, Kleider, Zubehör und viel Nippes. Die Preise hauen mich echt um, denn teilweise bekommt man das ein oder andere Teilchen zum halben Preis in gängigen Geschäften. Die Dame an der Kasse hat anscheinend ebenfalls schlechte Laune und so tauschen wir das Armbändchen für die Spiele gegen unseren Pfand wieder ein und holen uns im Barbie Café noch eine Kleinigkeit zu essen. Das muss sein und außerdem hängen unsere Mägen in den Kniekehlen. Das Essen ist preislich erstaunlich ok und schmeckt dazu noch halbwegs. Und gegen unser mitgebrachtes Getränk sagt keiner was.
Zum Schluss sage ich Barbie noch „Bye Bye“ und wackel mit einem glücklichen Barbie-Fan wieder nach Hause.

Mein Fazit zum Barbie Dreamhouse

Würde ich wieder hingehen? Die Antwort lautet JA.
Der Grund? Meine Tochter mag Barbie und die Filme. Und diese Ausstellung ist ja nicht dauerhaft in Berlin.
Dennoch gibt es einige Punkte, die ich loswerden muss:

  • Die Idee, Barbies Haus einmal von innen zu besuchen ist eine witzige. Und das nicht nur für Kinder.
  • Das Dauerpink um Einen herum ist etwas anstrengend. Angenehm ist der Ankleideraum, da man hier das Auge wieder entspannen kann.Davon sollte es mehr Ecken geben!
  • Bei dem Eintrittspreis für ein Kind sollte auch etwas mehr enthalten sein als nur das Ansehen des Hauses. Das Armbändchen für die Spiele inklusive wäre schon mal das Mindeste!
  • Das VIP-Paket wird nicht immer an der Kasse vorgestellt und so passiert es schnell, dass man die Popstars-Bühne und die Modenschau nicht mitmachen darf. Allerdings ist der Preis erheblich!
  • Die Wartezeit ohne Ticket ist enorm! Mein Tipp: Kauft euch vorher ein Ticket, dann seid ihr schneller dran! Hier könnt ihr Tickets online kaufen:

    Barbie Dreamhouse – TICKETS

  • Shoppen macht Spaß! Allerdings sollte der Barbie-Shop auch etwas attraktiver gestaltet werden. Es stehen kaum Preise dran und es sieht sehr provisorisch aus.
  • Die Ordner sind sehr hilfsbereit und freundlich. Die Kassen-Damen allerdings sollte man mal zum Thema Kundenfreundlichkeit aufklären. Großes Minus hier!

Ich wünsche euch selbst viel Spaß!

Ciao Barbie!
Ciao Barbie!

Endlich mal Urlaub mit der ganzen Familie machen!

Endlich in den Urlaub! Welcher Urlaub ist mit Kindern sinnvoll?
Endlich in den Urlaub! Welcher Urlaub ist mit Kindern sinnvoll?
Im Urlaub mit der Familie soll es möglichst harmonisch zugehen, damit sowohl Eltern als auch Kinder auf ihre Kosten kommen.

Familienfreundliche Reiseziele machen allen Spaß und schonen die Urlaubskasse.

Heute möchte ich euch kurz zusammenfassen, worauf ihr bei der Urlaubsplanung achten solltet.
Ich hoffe, dass euch die Urlaubsplanung so ein wenig leichter fallen wird 😉

Urlaub mit der ganzen Familie – worauf Eltern achten sollten

Wenn die ganze Familie Urlaub macht, findet die Reise meist während der Schulferien statt. Sind die Kinder noch klein, können die Eltern bei der Terminplanung flexibler sein und in der ruhigeren und preiswerteren Vorsaison oder Nachsaison mit den Kindern verreisen. In jedem Fall haben im Familienurlaub Eltern und Kinder ihre jeweils eigenen Wünsche, die diplomatisch aufeinander abzustimmen sind. So lieben die Erwachsenen oft Sightseeing, Museumsbesuche oder Wanderungen, während Kinder darauf selten Lust haben. Der Nachwuchs hingegen würde am liebsten jeden Tag der gemeinsamen Ferien im Spaßbad oder in einem Vergnügungspark verbringen.
Fair für alle ist es, hier einen Kompromiss zu finden, damit jeder auf seine Kosten kommt. Am besten setzt sich die Familie schon vor der Abreise am runden Tisch zusammen und stellt eine Art Plan für den Urlaub auf. Schön ist es, wenn die ganze Familie im Urlaub Zeit für gemeinsame Unternehmungen findet, die allen Spaß machen.

Dabei könnnen Eltern auf ein paar brauchbare Tipps zurückgreifen, wie sie den Familienurlaub für sich und die Kinder zu einem stressfreien Erlebnis machen.


Tipps für einen stressfreien Familienurlaub – warum nicht mal Ferien auf dem Bauernhof?

Eines sollten Eltern bei der Reiseplanung mit Kindern beherzigen: Der Familienurlaub ist komplett anders zu gestalten als eine Single-Reise oder Ferien als Paar. Partys und langes Feiern in Clubs und Standbars ist beim Urlaub mit Kindern tabu. Anstrengende Städtereisen, bei denen eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abgegrast wird, stehen bei Kindern ebenfalls nicht hoch im Kurs. Und eine Kreuzfahrt mit förmlichen Benimmregeln in Gesellschaft meist älterer Mitreisender kommt bei Kids ebenfalls nicht sonderlich gut an. In einem kindgerechten Urlaub sollte der Nachwuchs voll auf seine Kosten kommen und sich später gerne an die gemeinsame Ferienzeit mit den Eltern erinnern. Wenn dabei auch die Großen ihren Spaß haben und sich gut erholen, ist der Familienurlaub rundum gelungen.

Ganz wichtig und sinnvoll finde ich, den Urlaubsort und das Feriendomizil zu prüfen. Dafür nutze ich persönlich gern das Portal Holidaycheck. Hier kann man in Ruhe die Hotels aussuchen und die Bewertungen lesen, ob das gewünschte Hotel auch für Familien geeignet ist.

Was ist mit Fernreisen und kleinen Kindern?

Anstrengende Fernreisen und All-inclusive-Urlaub an sonnigen Gestanden stellen für Erwachsene oft die Erfüllung ihrer Urlaubsträume dar, während Kinder sich dabei schnell langweilen. Ferien auf dem Bauernhof hingegen gelten nach wie vor als Klassiker für einen erholsamen, entschleunigten und stressfreien Familienurlaub. Die Kinder erleben Abenteuer zwischen Kuhstall und Hühnerhof und Papa freut sich, wenn er endlich einmal Traktor fahren darf. So ein Familienurlaub in einer gemütlichen ländlichen Ferienwohnung belastet nicht übermäßig die Familienkasse und bietet Erholung und Entspannung für alle.

Egal wofür ihr euch entscheidet: Der Urlaub sollte allen Familienmitgliedern Spass machen! Dann wird es der perfekte Urlaub!

In diesem Sinne wünsche ich euch eine Gute Reise und schöne Ferien! 🙂

Berlin ist immer eine Reise wert! Oder?

Ist Berlin noch eine Reise wert?
Ist Berlin noch eine Reise wert?
Ich bekomme Besuch. Und der Besuch möchte mal gerne Berlin sehen. Das soll so toll sein, sagt er. Na gut, denke ich, zeig ich ihm Berlin.
Der Besuch kommt an, natürlich in Tegel und nicht wie damals gedacht in Schönefeld.
Also tuckere ich mit dem Auto über kaputte Straßen und hole ihn am anderen Ende der Stadt ab.
Auf dem Rückweg versuche ich den tiefen Kratern, auch Schlaglöcher genannt, aus dem Weg zu fahren und muss aufpassen, dass ich nicht noch einen Radfahrer auf der Motorhaube mitnehme. Denn Radfahrer gibt es in Berlin genauso viel wie Schlaglöcher. Und Radwege sind zwar immerhin einige vorhanden, aber entweder stehen die mit parkenden Autos oder Schrotträdern voll oder es gibt ne Baustelle oder sie wurden nicht weitergebaut oder oder… Warum auch so was ausbauen? Die Fußwege sind doch oftmals doppelt so breit. Da kann doch der Radfahrer schieben, wenn es ihm auf der Straße zu eng wird.
(Merke: Es dürfen nur Kinder bis 8 Jahre auf Fußwegen Rad fahren, siehe hier…).

Rumms! Mist, das war ein Schlagloch! Ich hoffe, dass die Stoßdämpfer bei meinem Auto etwas aushalten können und verstehe nun endlich, weshalb der Radiomoderator neulich erzählte, dass die eine Straßengolf-Aktion machen wollen. Logisch, die Schlaglöcher eigneten sich perfekt dafür!


Wir quälen uns also durch den alltäglichen Stau und sind nach erstaunlich guten 40 Minuten im Ostteil Berlins angekommen (Berlinkilometer sind keine normalen Kilometer).
Mein Besucher ist ganz aufgeregt von dem quirligen Leben hier und will sich nur frisch machen und dann „gleisch wiedo lösfahrn“. Das Ziel: (Ost-)Berlins historische Innenstadt besichtigen. Aber diesmal bin ich ein Fuchs, und beschließe per Bahn in Richtung City zu fahren. Mit der S-Bahn ist man oben und kann ja auch viel sehen. So mein Plan. Wir fahren also mit dem Bus, der nach sagenhaften 20 Minuten kommt, Richtung S-Bahnhof. Ich bin echt erstaunt, dass diese Buslinie jetzt sogar bis Schönefeld fährt und frage mich im selben Moment, wie viele Tage ich dafür wohl vorher abfahren muss, wenn der 1.) nur alle 20 Minuten fährt und 2.) er für den Weg (ohne Stau) laut Plan 40 Minuten braucht. Ich verwerfe lieber schnell wieder diesen Gedanken, denn schließlich ist ja der neue BER Flughafen noch lange nicht offen.

Der Himmel über Berlin...
Der Himmel über Berlin…

Pendeln Richtung City

Angekommen am S-Bahnhof an und „WOW“ die S-Bahn fährt auch schon ein. Blöd nur, dass sie heute mal nicht durchfährt. Heißt also umsteigen an der Warschauer Straße. Ohja stimmt! Da war mal was mit Pendelverkehr. Den gibt´s immer noch? Ich sollte öfter Bahnfahren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben… Ok bis Warschauer Straße ist ja schnell gemacht, dann steigen wir um in die nächste S-Bahn und schwupps sind wir am Hackeschen Markt. Naja man kann doch mal hoffen, oder? Fakt jedoch ist, dass uns die S-Bahn zwar Warschauer rausgeworfen hat, aber die andere Pendelbahn nicht kommt. Der Grund sollte mir klar sein, nur bin ich nicht früher darauf gekommen. Gab es doch heute morgen in den Nachrichten wieder mal die Info, dass Kupferkabel an den Bahnstrecken geklaut wurde…

Mein Besuch ist echt amüsiert über das Chaos, fängt aber auch langsam an zu frösteln, denn wir haben gerade den strengsten Frühling aller Zeiten und der Schnee will einfach nicht weichen. Nach gefühlten 3 Stunden Wartezeit (tatsächlich waren es wahrscheinlich nur 15 Minuten Verspätung) fahren wir endlich weiter in Richtung Zielbahnhof. Oh wie schön es doch ist eine Ölsardine in einer S-Bahn zu sein. Das hat echte Vorteile. Wenn zum Beispiel die Bahn abrupt bremsen muss, dann kannst Du gar nicht umfallen. Es ist praktisch nicht möglich. Und wenn doch, dann fällst Du nur in den Arm des Nachbarn. Und das ist anscheinend so ein Kalkül von der Bahn, denn in Berlin ist ja schliesslich jeder Dritte ein Single.
Am Hackeschen Markt angekommen schlagen wir uns durch das Getümmel und landen auf einem Platz, der geradezu einlädt eine wohlverdiente Kaffeepause einzulegen. Gesagt getan und so pausieren wir in der Sonne sitzend, in Deckchen eingemümmelt, genießen unseren Latte Macciato mit Macadamia-Sirup und entspannen beim Gewusel um uns herum.

Päuschen vorbei und weiter geht´s

Wir sind wieder erholt und laufen nun in Richtung Sehenswürdigkeiten. Mein Besuch möchte gern die Infobox zum Schloss besuchen. Er hat gelesen, dass Berlin das alte Schloss wieder aufbauen möchte. Dazu fällt mir nur der Satz ein, den ich neulich im Taxi hörte: Berlin hat´s ja dicke! Die Humboldt-Box liegt vor uns, doch müssen wir noch eine Strasse überqueren. es ist die Strasse unter den Linden, zumindest wird sie es in Richtung Brandenburger Tor. Und so weit unsere Augen reichen sehen wir…. Stau, Baustellen, Dreck. Diese hypermoderne Infobox passt so überhaupt nicht in das Viertel, welches prall gefüllt ist mit geschichtsträchtigen Gebäuden. Man bräuchte wohl ein paar Tage, um sie alle komplett zu erkunden.
Von oben lässt sich das Ganze überblicken und mir eröffnet sich eine Frage: Warum in Dreiteufelsnamen wird ein Schloss errichtet, dessen Grundmauern noch nicht einmal komplett erhalten sind?
Braucht eine Stadt wie Berlin solch ein Prestige-Objekt wirklich? Wer soll das alles bezahlen, wenn schon der Flughafen so schwer zu finanzieren ist? Warum wird hier nicht der eh schon vorhandene Grünstreifen am Wasser zu einem schönen Stadtstrand umfunktioniert mit Spielplatz, Cafés und Freilichtbühne? Dann könnte man das Ganze sogar noch richtig kulturell nutzen und hätte einen grünen Magneten geschaffen zwischen Oper, Dom und Rathaus. Die restlichen Grundmauern vom Schloss könnte man doch freilegen, mit Info-Schildern und Bildern versehen und eine passende Infobox mit Film und anderem Material füllen, um mehr über das Schloß zu erfahren. Eine Art Freiluftmuseum oder so was in der Art.
Aber ich bin ja kein Architekt und auch kein Bürgermeister, daher kann ich das leider nicht entscheiden. Schade eigentlich. Obwohl als Bürgermeister müsste ich ja ständig feiern gehen und mich auch irgend welchen roten Teppichen zeigen lassen. Wie anstrengend!
Auch mein Besuch ist leicht enttäuscht über das Chaos an diesem Fleckchen Erde und so beschließen wir Richtung Fernsehturm zu laufen.

Das Brandenburger Tor
Das Brandenburger Tor

Der Weg ist das Ziel

Wer nun denkt, dass der Spaziergang vom Dom bis zum Fernsehturm ein entspannter ist, der irrt gewaltig. Es ist laut, staubig und der Weg gesäumt von Baustellen. Man könnte meinen das hier ein Bataillon von mega Maulwürfen eingefallen ist. Selbst rund um den Fernsehturm befinden sich nur Baustellen, die ewig kein Ende finden. Mittlerweile ist auch mein Besuch gefrustet und so beschließen wir vom Alexanderplatz aus mit der U-Bahn zurück zu fahren.

Es ist mittlerweile früher Abend und der Feierabendverkehr hat eingesetzt. Wer sich am Alex nicht auskennt ist zwischen den Irrgängen und den Menschenmassen gnadenlos verloren. Die U-Bahn-Steige sind verschachtelt und die Wege sind lang. Familien mit Kinderwagen müssen hier echt aufgeschmissen sein, denn nicht jeder Fahrstuhl funktioniert auch wirklich. Wie gut, dass ich aus der Nummer mit dem Kinderwagen raus bin.
Die U-Bahnen fahren häufiger als S-Bahnen, somit ist die Entscheidung U-Bahn zu fahren eine weise. Aber wenn es Feierabend wird, nehmen viele Berliner das so genannte Feierabend-Bierchen wirklich bitter ernst. Soweit das Auge blickt kann ich feststellen, dass wir beide die wohl die fast einzigen Nichttrinker an Board sind. Hätte ich vorher vielleicht mal das Schild suchen sollen, wo darauf hingewiesen wird, in U-Bahnen das Trinken nicht zu unterlassen? 😉
Die Verwirrung ist nun perfekt und mein Besucher sichtlich geschockt von den vielen Eindrücken. Doch der Schock ist am nächsten Tag vorbei, als mein Besuch dann feststellt, dass es auch andere Ecken in Berlin gibt, die unbekannter und weitaus schöner sind. Man trifft hier und dort freundliche Berliner Schnauzen, findet die ein oder andere Altberliner Kneipe im neu errichteten und modernen Charme und genießt die Großstadthektik bei einem Ausflug auf dem Wasser.

Für alle Berlin-Besucher empfehle ich auf jeden Fall das richtige Schuhwerk, denn Berlin ist verdammt groß:

Was macht Berlin so schön?

Berlin ist Leben. Berlin ist ein Schmelziegel von Kunst, Kultur und Geschichte. Dieser Altberliner Charme, die endlosen Nächte, die unzähligen Gewässer… Das alles macht Berlin so interessant und unvergleichlich.
Zwar schafft es Berlin im Moment durch seine ungalanten Aktionen die Besucher eher zu vergraulen, dennoch ist und bleibt der Berliner Charme immer ein bisschen erhalten. Und so hoffe ich doch inständig, dass dieser Gau zum Thema Flughafen, East Side Gallery und Stadtschloss, Berlin nicht das Genick bricht. Auch hoffe ich, dass ein Bürgermeister einer solch großen Stadt endlich aus seinem Märchenschlaf erwacht und der Tatsache ins Gesicht sieht, dass diese Stadt dringend baustellenfreie Straßen und ansehnliche Plätze und Bauten braucht, welche sowohl Bewohner mit und ohne Kindern als auch Touristen eine Stadt bietet, bei der man zu Recht sagen kann: Berlin, ick liebe Dir!

Meinen Besuch habe ich nun wieder zum Flughafen gebracht und ich bin sicher, dass er wieder kommt. Und wenn es nur dazu dient zu schauen, ob die Baustellen jetzt mehr oder weniger geworden sind 😉

In diesem Sinne wünsche ich euch ein entspanntes Schlendern und Entdecken von Berlin!

eure Anne

Anmerkung zum Schluss: Ich liebe Berlin, keine Frage! Und daher betrachte ich, wie viele andere Berliner die Dinge mit bissigem Humor. Dennoch finde ich es wichtig, auf Dinge hinzuweisen, welche in dieser Stadt versaubeutelt wurden und Berlin dadurch nicht besonders attraktiver macht. Berlin soll eine ansehnliche Stadt sein. Für Bürger und Besucher gleichermaßen. Und so setze ich ein kleines Zeichen und werde weiterhin meinen Müll in den viel zu weit entfernten Mülleimer werfen, statt ihn auf die Erde fallen zu lassen. Es ist immerhin ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein. In diesem Sinne: Keep smiling und bleibt sauber 😉