Mein Tag mit Hebammen bei Bübchen

Ein Tag bei Bübchen
Ein Tag bei Bübchen
Ich schreibe gerne etwas zum Thema Baby & Familie. Es macht mir einfach Spaß und es ist mir wichtig, dass Mamas und Papas sich im weltweiten Netz über die Entwicklung ihres Babys informieren können, dass sie nachlesen können, was in der Schwangerschaft so alles passiert im Bauch… All diese Dinge lagen mir schon bei meinen Kindern am Herzen und diese Infos möchte ich nach wie vor gerne weitergeben. Was mich aber echt von den Socken haut ist, wenn man eine nette Einladung von Bübchen wie diese hier bekommt:“… Am 7. und 8. März, also schon in der kommenden Woche, findet in Soest (NRW) der 2. Soester Hebammen Seminarkongress statt, zu dem ich Dich herzlich einladen will….“. Ob ich da hin will? Na logo!!! Ich bin zwar keine Hebamme, aber ich hatte schon mit vielen davon in meinem bisherigen Leben zu tun. Wenn ich nur an die erste Entbindung mit einer kurzweiligen Dauer von 24 Stunden denke und dabei das gesamte Team kennenlernen durfte, dann ist Frau auch mal neugierig zu erfahren, was man alles so auf einem Kongress lernen kann. Also habe ich prompt zugesagt und bin los nach Soest…

Ein Haus voller Frauen – der 2. Soester Hebammenkongress

Der Soester Hebammen -Kongress
Der Soester Hebammen -Kongress
Leider konnte ich aus zeitlichen Gründen nur am Freitag zum Kongress erscheinen und sah mir die drei letzten Vorträge für den Tag an. Sie waren allesamt wahnsinnig interessant. So habe ich zum Beispiel gelernt, dass der Kreissaal früher Frauenraum hieß und welche gravierenden Unterschiede es noch im Vergleich zu früher gab. Außerdem war mir nie so richtig bewusst, wie wichtig doch jede einzelne Woche der Schwangerschaft ist, besonders zum Ende hin. Und wusstet ihr, dass Kinder besonders viel Feinfühligkeit vom ersten Lebenstag an brauchen? Sie benötigen Wörter um sich herum, Blickkontakte und sanfte Berührungen genauso wie Pausen, Entspannung und Zeit zum Verarbeiten der erlebten Dinge. Und da den Spagat zu finden ist nicht einfach- das erleben wir Mütter täglich zuhause mit unseren Knöpfen. Aber dieser sehr bewegende Vortrag wäre sicherlich auch für Eltern super interessant und sollte fast eine Art Pflichtvortrag für werdende Eltern sein. Alles in Allem waren die Vorträge gefüllt mit irre vielen Informationen, die auch für Nicht-Hebammen sehr interessant waren! Was mir auffiel: Ich habe keine einzige männliche Hebamme getroffen. Der Beruf scheint also wirklich fast ausschliesslich in weiblicher Hand zu sein.

Erst was lernen, dann feiern

Hier wird getanzt und gelacht!
Hier wird getanzt und gelacht!
Die Vorträge waren nun zu Ende und jeder von uns erholte sich ein wenig im Hotel, bevor die Party startete. Und ich sage euch, das war eine irre Party. Es gab leckeres Essen und jeder Gaumen fand etwas passendes für sich. Der Vortragssaal war plötzlich kein großer Schulraum mehr, sondern ein richtig toll gestalteter Party-Room. Knapp 300 Hebammen saßen an runden Tischen verteilt und quasselten wie aufgezogen durcheinander. Es war herrlich diese Frauen zu beobachten. Sie waren alle so ausgesprochen freundlich und lustig, dass es eine Wonne war in diesem Hebammen-Meer dabei zu sitzen! Nach einigen Ansprachen, Verlosungen und Ansprachen gab es ein heiteres Bühnenprogramm, welches dann vom DJ abgelöst wurde. Und dann konnten sie alle nicht mehr sitzenbleiben!


Eine tolle Party für tolle Frauen - Hebammenkongress
Eine tolle Party für tolle Frauen – Hebammenkongress
Der Saal bebte und die Frauen tanzten ausgelassen und fröhlich in die Nacht hinein. Auch Auszubildende waren dabei und ich konnte mich mit einigen etwas unterhalten. Sie sprühten förmlich vor Freude als sie mir von ihrem Job erzählten! Ob sie schon einmal ein Baby geboren haben, fragte ich eine. „Natürlich!“, erhielt ich zur Antwort, „und jede Geburt ist anders, einzigartig und immer wieder bewegend.“ Ich sah die Leidenschaft in den Augen funkeln und ich wußte: das werden mal klasse Geburtshelfer! „Gab es auch schon einmal schlimme Momente in deiner Ausbildungszeit?“, fragte ich weiter. Die Auszubildende sah mich an und erzählte mir, dass Totgeburten immer sehr bewegend sind, besonders wenn die Babys in den letzten Schwangerschaftswochen gestorben sind. Solche Momente reißen sie immer sehr mit. Ich hatte Mühe mich zusammenzureißen, weil mich die Geschichten sehr mitnahmen und weil ich sah, dass diese Frauen Unglaubliches leisten. Ich zolle ihnen meinen höchsten Respekt dafür. In Gedanken sagte ich schnell Danke an meine damalige Hebamme, dass sie meine beiden Kinder so toll umhegt hatte.
Es war ein spannender, bewegter und aufschlussreicher Tag für mich!

Weißt Du wo die Bübchen-Creme herkommt?

High Quality - So sieht man aus, wenn man sich das Werk ansieht :)
High Quality – So sieht man aus, wenn man sich das Werk ansieht 🙂
Heute stand ein besonderer Punkt auf der Agenda – Die Besichtigung des Bübchen-Werks. Ich kann vorab nur so viel sagen: WOW!
Wer jetzt denkt, dass das Bübchenwerk riesengroß ist, der irrt gewaltig! Es ist ein kleines, bescheidenes Werk in Soest und mit strengsten Hygienerichtlinien. Das finde ich jedoch sehr wichtig, denn wer mag schon in einer gekauften Creme ein Haar finden? Also zogen wir uns alle schick an und versuchten artig die Richtlinien zu befolgen. Sobald man die heiligen Hallen betrat wurde man von den Mitarbeitern freundlich begrüßt und es wehte ein angenehmer Duft durch die Räume. Ich staunte echte Bauklötze, was Bübchen alles macht, um die Qualität so hoch wie möglich zu halten. So werden z.B. ständig Proben von so genannten Chargen genommen und überprüft. Bübchen will eben garantieren, dass die Qualität immer die Gleiche ist und bleibt.

Bübchen- Produkte enthalten wertvolle Öe und Kräuter
Bübchen- Produkte enthalten wertvolle Öle und Kräuter
Alle Bestandteile sind rein natürlich. Wahnsinn, wie viele pflanzlichen Bestandteile alle verwendet werden und wie hoch die Qualitätsprüfung schon beim Wareneingang ist. So wird zum Beispiel von jedem Artikel zuerst eine Probe genommen und auf Qualität untersucht. Erst dann darf das Produkt auch wirklich für die Produktion verwendet werden. Es klingt zwar alles sehr streng, aber wollen wir nicht alle nur die beste Qualität an unsere Babys lassen? Na eben! 😉

Es wird gerührt und abgefüllt – eine Creme entsteht

Hier wird gewogen und gemischt.
Hier wird gewogen und gemischt.
Wenn eine neue Creme entsteht werden zuerst alle Zutaten zusammen auf einem Wagen gesammelt. Dann wird bis aufs kleinste Gramm abgewogen. Die Eimer wandern dann zu einem anderen Mitarbeiter, welcher die Zutaten nach genauester Anleitung vermischt. Es duftet schon fantastisch nach leckerer Babycreme und die Masse sieht super geschmeidig aus.
Wenn die Masse fertig gerührt ist kann sie abgefüllt werden. Heute sind es die kleinen Dosen Babycreme. Zuerst wandert die Creme durch ein Rohrsystem. Ein Fließband ist bereits mit den kleinen Tiegeln befüllt und lässt nun die kleinen Dosen über das Band wandern. Jetzt geht alles rasend schnell. Es wird die Creme eingefüllt, mit der Alufolie versiegelt, Deckel draufgeschraubt und etikettiert. Fertig ist die kleine Bübchen-Creme!
„Bübchen – Schutz der berührt“ macht seinem Spruch alle Ehre! Eine gute Qualität sorgt für hochwertige Produkte, die mit pflegenden Inhaltsstoffen für sicheren Schutz sorgen.

Fotostory Herstellung von Bübchen Creme

Manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte. Hier seht ihr den Ablauf einer Abfüllung von einer Bübchen- Creme:

Hier warten die Tigel auf Befüllung
Hier warten die Tiegel auf Befüllung
Jetzt kommt die Creme in den Tiegel
Jetzt kommt die Creme in den Tiegel
Die Tiegel werden verschraubt
Die Tiegel werden verschraubt
Jetzt bekommt die Creme den Aufkleber von Bübchen
Jetzt bekommt die Creme den Aufkleber von Bübchen
Fertig ist die Bübchen-Creme!
Fertig ist die Bübchen-Creme!


LUST AUF MEHR?

Und wenn ihr jetzt was tolles von Bübchen gewinnen wollt, dann folgt einfach diesem Link hier: GEWINNSPIEL

Guten Morgen liebes Baby!

Gewinne mit Pampers und Deiner Geschichte! Jetzt anmelden und mitmachen!
Gewinne mit Pampers und Deiner Geschichte! Jetzt anmelden und mitmachen!

Babys schlafen unterschiedlich. Das kann viele Ursachen haben. So kann es sein, dass es tagsüber zu viele Reize gab, welche nachts abgearbeitet werden müssen. Vielleicht ist auch das Raumklima unpassend. Es könnte auch zu dunkel oder zu hell sein. Eine nasse Windel kann auch Ursache einer unruhigen Nacht sein. Es gibt so viele Gründe, aber einige kann man von vornherein ausmerzen, damit Babys ruhiger schlafen können und gegen eine nasse Windel kann man leicht etwas machen.

Gewinne mit Deinem ausgeschlafenen Baby!

Jedes Baby, das entspannt schläft, wacht morgens vergnügter auf. Haltet den Moment von eurem Baby doch einfach mal mit einem Foto fest! Das Foto könnt ihr auf Pampers
Deutschland Facebook in der „Guten Morgen Baby“ App hochladen. Aus allen Einsendungen werden nach dem Zufallsprinzip Fotos für eine Pampers Foto-Collage ausgewählt und im „Eltern“ -Magazin abgebildet. Hast Du dazu noch eine schöne, selbst ausgedachte Geschichte parat? Dann poste diese doch einfach auf Pampers! Und mit ein bisschen Glück wird Dein Baby auf einer Foto-Collage in den „Eltern“ Ausgaben Nr. 6 und Nr. 7 im Mai und Juni 2013 erscheinen!

Du hast eine schöne Geschichte und möchtest sie mit anderen teilen? Hier geht´s lang!
Du hast eine schöne Geschichte und möchtest sie mit anderen teilen?
Hier geht´s lang!

Tipps für Babys erholsamen Schlaf

Babys brauchen abends viel Ruhe und eine entspannte Stimmung. Jegliche Unruhe überträgt sich auf das Baby und kann für eine unruhige Nacht sorgen. Daher ist es wichtig, dass auch ein allabendliches Ritual eingeführt wird. Mindestens eine halbe Stunde vor dem Schlafen gehen sollte das Angebot gedrosselt werden. Leise, ruhige Musik kann helfen dies zu unterstützen. Babys baden vor dem Schlafen macht sie müde und mit Hilfe einer kleinen Babymassage kann der Tag entspannt abgeschlossen werden. Dämpft man dazu noch das Licht merkt das Baby bald schnell, dass es Zeit wird für das Schlafen gehen.
Wählen Sie eine weiche, geräumige Kleidung, die auch luftig ist. Dazu gehört auch eine angenehm sitzende Windel. Babys brauchen eine Windel, die nachts besonders gut Feuchtigkeit aufnehmen und einschließen kann. Nur trockene Popos sorgen für eine ruhige Nacht, denn nichts ist unangenehmer als eine nasse Windel zu tragen. Eine besonders zu empfehlende Windel ist die Pampers Baby-Dry, die mit super süßen Tierchen verziert sind und lange trocken halten. Die Facebook-Fangemeinde von Pampers hat nun diesen kleinen Tierchen Namen gegeben, die ich euch heute verraten möchte:

Die neuen Pampers-Tiere sind da!

Und noch ein Gewinnspiel für Dich und Dein Baby!

Gewinne eins von drei tollen Pampers-Paketen, gefüllt mit jeweils 3 Packungen Pampers Baby-Dry (Größe 4) und 2 Packungen Pampers Feuchttücher!

Gewinnspielfrage: Wie heißen die neuen, süßen Tiere von Pampers?

Beantworte einfach folgende Gewinnfrage als Kommentarfeld und hinterlasse Deinen Namen und Deine Email-Adresse.
Einsendeschluss ist der 25.01.2013. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Pampers Baby-Dry jetzt  gewinnen!
Pampers Baby-Dry jetzt gewinnen!

Ich drücke allen, die mitmachen ganz feste die Daumen und wünsche euren Babys einen erholsamen Schlaf 🙂

Dieser Artikel ist mit freundlicher Genehmigung von Pampers entstanden.

Lilly Pharma berichtete über Fredo Kinderbuch

Es ist schone etwas länger her, aber ich möchte euch gerne daran teilhaben lassen. Letztes Jahr erhielt ich durch Zufall einen Hinweis, dass Lilly  Deutschland GmbH über mein Kinderbuch „Fredo will nicht schlafen“ berichtet hat. Das hat mich so sehr gefreut, dass ich euch heute diesen Artikel gerne posten möchte 🙂

Danke Lilly für den Artikel!!!

Lilly Deutschland GmbH berichtet über das Kinderbuch "Fredo will nicht schlafen"
Lilly Deutschland GmbH berichtet über das Kinderbuch „Fredo will nicht schlafen“

Der morgendliche Kraftakt einer Mutter

Was wir Mütter nicht alles morgens schon leisten müssen....
Was wir Mütter nicht alles morgens schon leisten müssen….

Es ist Montag morgen um 6 Uhr. Eine neue Woche beginnt. Der Wecker klingelt energisch und versucht mich wach zu rütteln. Verdammt, er hat schon wieder gewonnen. Ich quäle mich aus dem Bett und wecke die Kinder. Es gibt doch nichts Herrlicheres als morgens mit den Worten der Kinder so richtig wach zu werden „Geh raus, Mama!“ oder „Mama, ich will nicht aufstehen, wecke erstmal die Anderen!“.

Ja, Mutter sein ist schon was Wunderbares… Nachdem also die Kinder aus dem Bett gescheucht wurden und sich wie Zombies Richtung Badezimmer bewegen, versuche ich mich fertig zu machen. Meine Kinder jedoch denken nicht mal im Traum daran sich anzuziehen. Stattdessen hocken sie kreidebleich und statisch vor dem Spiegel und glotzen ins Leere. Aufwachen! Fertig machen!, überlege ich zu rufen. Aber das strengt mich um diese Uhrzeit nur an. Also habe ich einen Trick eingeführt. Ich stelle den Wecker im Bad sichtbar und gebe so meiner Rasselbande 30 Minuten Zeit sich fertig zu machen. Ich erkläre noch kurz im Lehrer-Manier: „Also Kinder schaut her. Wenn der große Zeiger hier steht, dann klingelt der Wecker. Seid ihr nicht fertig, fällt das Frühstück leider aus.“. Sicher würde ich immer versuchen, dass meine Kinder ihr Frühstück einnehmen können. Aber diese Art von Druck mit der Wecker-Aktion hat mir schon so manche Morgen erleichtert. Meine Kinder versuchen also Gas zu geben und legen langsam los. Hin und wieder muss ich doch noch mal erinnern, dass da ja dieser Wecker steht und erinnere mich an diesen Prof. Dr. Hastig aus der Sesamstrasse, welcher immer wieder einschlief bei seinem Handeln. So ähnlich sind mein Kinder morgens wohl auch 😀


NetMoms.de - Das Portal für Mütter!

Frühstück mit Mahnzuschlag

Meine Kinder haben es nun endlich geschafft fast pünktlich am Frühstückstisch zu sitzen. Auch jetzt erinnern sie mich noch ein wenig an kleine Zombies. Grau, müde, maulig. Ich ignoriere das und wir legen los. Kaum ist der Mund aber mit Cornflakes gefüllt geht es los. Sie erwachen zum Leben! Es wird gebrabbelt und geschnattert. Natürlich immer mit vollem Mund, versteht sich. Was interessiert schon so ein kleiner Zombie, ob Mama oder Papa das Ganze auch verstehen. Da ist es gleich, ob der Müll bis oben gefüllt ist oder nicht. Hauptsache loswerden. Also komme wieder ich auf den Plan: „Mach mal den Mund bitte leer, bevor Du redest. Mach mal ne Pause und iss jetzt weiter. Was sind denn das für Wörter, bitte? Hör auf zu kaspern am Tisch!“… Naja die Latte an Ermahnungen geht ins Unendliche und wiederholt sich überall schätze ich. Und wenn man sich das ins Gedächtnis ruft, funktioniert es ganz gut ruhig zu bleiben als Mutter.
Das Frühstück neigt sich dem Ende zu. Jetzt kommt der nächste Kraftakt…

Anziehen und Losgehen

„Ziehe dich bitte an. Du hast den Schal vergessen. Wo ist Deine Mütze?“… Kraftakt Nummer drei ist in voller Fahrt. Die Kinder müssen angezogen werden und hängen eher im Flur herum als dass sie sich fertig machen. Also muss Mutti wieder ran an die Sache und nörgeln, ermahnen, drängeln. Zur Kindergartenzeit war das ja ziemlich egal, ob man 10 Minuten später kam oder nicht. Aber wenn die Kinder erstmal in die Schule kommen ist das nicht mehr so egal. Dann steht da ein Lehrer, der Dir als Mutter klar macht, dass Dein Kind pünktlich zu sein hat. Jajaja… Also weiterdrängeln und die Kinder ins Auto bugsieren. Noch schnell die Taschen vorher schnappen und los geht´s.
Ich muss die Kinder mit dem Auto bringen, da die Entfernungen zur Schule, Kindergarten und zurück in der kalten Jahreszeit eher ungünstig sind.
Somit startet Kraftakt Nummer 4…


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Eine Autofahrt ist lustig, eine Autofahrt ist stressig

Kaum sind wir unterwegs fängt meine Tochter an mir zu erzählen: „Mama, wir müssen heute unbedingt ein Buch mitbringen. Das war unsere Hausaufgabe!“ Äh? Gab es hierfür nicht das weltberühmte Hausaufgabenheft, in dem alles drinsteht, was Schüler und Eltern wissen sollen? NEIN! Also das Heft gibt es schon, aber eingetragen wurde nichts. Na super, denke ich. Wir haben noch 15 Minuten bis zum Schulklingeln. Also drehe ich um, hetze zurück, hole ein Buch, fahre wieder los und biege in den morgendlichen Berufsverkehr ein, um mir dann von meinem Kind anhören zu lassen: „Das ist das falsche Buch! Ich wollte das andere mitnehmen zum Zeigen.“ Aber diesmal ignoriere ich den Auftrag und kontere nur mit: „Dann hättest Du vorher dran denken können.“. So bringe ich also ein schlecht gelauntes Kind zur Schule. Weil der Schulranzen so unerbittlich schwer ist, bringe ich mein Kind noch hoch und spiele den Träger. Warum sind die Dinger eigentlich so schwer, wenn doch kaum was drin ist? Schulranzen sollten einfach viel leichter und handlicher sein…

In der Schule Ruhe bewahren

Nachdem sich mein Kind nun endlich dazu entschieden hat, Jacke, Mütze und Co abzulegen, schleicht es in Richtung Klassenraum. Mein anderes Kind, ein Kita-Kind, trottet noch langsamer hinterher. Und dann bleibt auch noch Kind 2 auf der Treppe im Sitzstreik zurück und behindert alles was hoch- und runterläuft. Ich denke mir nur „nicht aufregen, Kind 1 muss zum Unterricht, alles andere gleich“… und schiebe Kind 1 leicht hektisch mit einem Abschiedskuss in den Klassenraum. Da läutet auch schon die Glocke und ich atme auf, dass wir es noch rechtzeitig geschafft haben. Doch ein anderes Kind sorgt auf der Treppe für Stau und Gefluche bei anderen Eltern. Lässig gehe ich zu meinem Kind Nummer 2 und erkläre freundlich, lustig, locker, dass es dort nicht sitzen kann und bitte es aufzustehen. Doch denkste! Es bleibt sitzen und denkt nicht mal im Traum daran aufzustehen und Platz zu schaffen. Im Gegenteil! Es fängt an zu bocken. Ja genau das habe ich morgens um 8 Uhr total vermisst! Ein bockiges Kleinkind, was sich auf der Schultreppe windet und schreit: „Ich will aba nich!“. Jetzt langsam schwindet meine Geduld. Meine Kraftproben waren in der Anzahl ausreichend und ich trage mein Kind von der Treppe runter zum Auto. Nicht, dass ich mich beobachtet fühle auf dem Weg und mein Kind schreit wie abgestochen. Mit einem verzweifelten Lächeln im Gesicht versuche ich noch einen lockeren Spruch loszuwerden und merke schnell, dass es nicht wirklich ankommt. Egal, denke ich. Ich habe zwei Kinder und habe seit 2 Stunden 2 kleine Zombies zum Leben erweckt, abgefüttert, gestriegelt und in Kita und Schule abgegeben. Ich packe das mit links. Sollen andere doch gucken und sich ihren Teil denken…
Und im Kindergarten stelle ich dann fest, dass ich für Kind 2 vergessen habe die Wechselwäsche mitzugeben…. Naja das sind ja Peanuts, oder? 😀

In diesem Sinn: Euch Mamas und Papas einen schönen Tag 🙂

Postpartale Depression – wenn die Seele wackelt…

Endlich schwanger! Rita hatte sich lange auf ein Baby gefreut. Alle um sie herum hatten schon ein Kind und nun war sie auch endlich schwanger. Sie freute sich so sehr auf das erste Baby und richtete das Kinderzimmer ein, kaufte niedliche Strampler und Spieluhren. Die Vorfreude war riesig und ihr Bauch wurde es mit der Zeit auch. Sie konnte es kaum erwarten bald ihr Baby im Arm zu halten.

Der Tag der Geburt

Die Wochen bis zur Geburt wurden immer anstrengender, doch die Vorfreude überwog alles. Eines Nachts ging es dann los. Es setzen die Wehen ein und sie waren heftig. Hatte sich Rita das so vorgestellt? Eine Geburt mit Schmerzen verbunden? Sicherlich wusste sie, dass es anstrengend werden würde, aber über Schmerzen, die einem das Gefühl gaben, dass man zerplatzen würde – nein, das hatte sie sich nicht so vorgestellt. Die Wehen wurden heftiger und die Pausen kürzer. Veratmen, entspannen, bewegen und pressen. Die Geburt war anstrengend, ein wahrer Kraftakt. Dann war es soweit: Das Köpfchen kam, ein kurzer gequälter Schrei und das Baby war geboren….

Wer bist Du?

Das Baby war nun da. Es wurde gewaschen, gewogen und Rita lag auf dem Kreißsaal-Bett und beobachtete das rege Treiben um sie herum. Wo war ihr Kind? Was machten die alles mit ihrem Baby? Was war alles genau passiert? Und während sie noch versuchte, die Geburt zu verarbeiten, legte eine Hebamme ein kleines, in ein Handtuch gewickeltes Etwas in ihren verschwitzten Arm. Dort lag es nun – ihr Baby. Sie betrachtete es lange und bewegte sich nicht. Sie war wie erstarrt. Wer ist das? Das sollte _ihr_ Baby sein? Und jetzt? Wie sollte es weitergehen?….

Nach der Freude kam der Babyblues

Rita kam nach Hause. Alles um sie herum freute sich auf den neuen Erdenbürger. Sie versuchte es auch, aber sie verspürte ein seltsames Gefühl. Sie hatte des Eindruck nun nicht mehr die alte Rita zu sein. Doch woher kam das nur? Warum freute sie sich nicht so sehr? Und warum hatte sie das Gefühl, dass ihr Baby ein fremdes Wesen für sie war? Sie wollte nicht jemand anders sein. Sie wollte, dass alles wieder so war wie vorher…

Buchtipps zum Thema findet ihr hier:

Der Hilfeschrei

So wie Rita ergeht es vielen Frauen nach der Entbindung. Sie fühlen sie überfordert, allein gelassen mit der neuen Situation. Bisher waren sie vielleicht sogar erfolgreiche Frauen im Job. Doch nun ist man zuhause, eine neue Situation hat sich eingestellt. Man kümmert sich nonstop um das Baby, managed den Haushalt, geht einkaufen… Der Tagesablauf ändert sich schlagartig, die Nächte werden kürzer, das Mittagessen fällt vielleicht sogar aus, weil das Kleine unruhig ist und Mamas Nähe sucht… Doch um sich herum bleibt der Alltag wie er war. Bekannte, Freunde und Verwandte haben ihren Rhythmus weiterhin. Nur der einer frisch gebackenen Mutter ist total durcheinander geraten. Man möchte es nicht zeigen, wie hilflos man sich fühlt und versucht auch seinen Alltag wieder zu erlangen. Nur das gelingt leider nicht so wie erhofft. Enttäuschungen werden wach. Das beginnt schon bei einfachen Dingen wie dem Partner gegenüber, der den Müll vergisst runter zu bringen oder nicht ans Einkaufen gedacht hat. Man fühlt sich allein, wenn die Freunde nun allein um die Häuser ziehen. Was ist man jetzt noch? Eine Mutter, die abgeschrieben wurde von der Gesellschaft? Schließlich kann man ja nun nicht mehr Vollzeit arbeiten, hat andere Verpflichtungen und Tagesabläufe. Man sieht müde aus und kleidet sich vielleicht auch nur noch praktisch… Oftmals kann es vorkommen, dass Frauen in dieser Situation nur noch ein Schatten seiner selbst sind, weil sie sich für das Baby aufopfern und alles tun, um wieder die Anerkennung zurück zu erlangen, die sie vorher bekommen hatten.
Niemand sieht es. Niemand ahnt, dass diese „Plackerei“ auch eine Art Ringen um Anerkennung ist. Frauen, die sich überfordert fühlen, allein gelassen und hilflos in langen Nächten voller Babygeschrei – sind noch lange keine schlechten Mütter. Nein, sie sind nur ausgebrannt und brauchen Unterstützung und Hilfe. Sie brauchen jemanden, der ihnen sagt: „Du bist eine gute Mutter. Du bist nicht allein. Ich helfe Dir und unterstütze Dich.“!


NetMoms.de - Das Portal für Mütter!

Bin ich depressiv?

Nicht jede Mutter ist gleich depressiv! Aber jede länger anhaltende negative Stimmung bei frisch gebackenen Müttern, sollte ernst genommen werden. Eine postpartale Depression ist eine ernst zu nehmende Sache! Reden Sie darüber mit Ihrer Hebamme oder Frauenärztin. Lassen Sie sich nicht abwimmeln, wenn es Ihnen schlecht geht! Beschreiben Sie, was in Ihnen vorgeht. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und anderen gegenüber. Oftmals kann Reden sehr viel helfen. Man bekommt das Gefühl zurück, dass man noch mehr wert ist als nur Mutter sein. Fühlen Sie sich, als könnten Sie nur noch weinen, dann lassen Sie es raus! Wichtig dabei ist aber, dass man sich nicht gehen lässt und wichtige Dinger vernachlässigt. Stehen Sie auf und gehen Sie spazieren. Schaffen Sie es nicht alleine, dann bitten Sie Eltern, Nachbarn oder Freunde um Begleitung. Frische Luft tut gut, löst Gedanken und befreit den Geist. Wichtig ist vor allem die Suche nach Austausch mit anderen Müttern. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass man sich zwar auch sein leid klagen, aber nicht runterziehen lässt. Machen Sie kleine Schritte also kleine Aktivitäten, die nicht überfordern und schauen Sie nach vorne. Genießen Sie die Zeit mit Ihrem Baby! Es wird so schnell groß…

Anmerkung zur Geschichte: Die Story und alle handelnden Personen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Personen wären rein zufällig.

Babyfingerspiele für kleine Stars

Babys lieben es unterhalten zu werden, mit ihnen zu spielen und neue Dinge zu erfahren. Eine schöne Methode mit Babys zu spielen, ohne Spielzeug dabei zu haben ist das so genannte Fingerspiel. Ich hatte vor kurzem die Ehre bei einem wunderschönen Videodreh mit Bübchen dabei zu sein. Heute ist das erste Video fertig und hier möchte ich es euch unbedingt vorstellen!

Kinder lieben Fingerspiele!

Fingerspiele sind ideal für kleine Kinder und Babys. Sie lieben es spielerisch berührt zu werden. So werden ihre Sinne geweckt, sie werden gekitzelt, lernen zu lachen, zuzuhören und zu fühlen. Auch kann man beobachten, dass Babys und Kleinkinder aufmerksam zuhören und zuschauen, wenn Mama beim Fingerspiel spricht. Die Reime sind oft einfach und leicht zu lernen.


Vorgestellte Fingerspiele im Video

Die Fingerspiele, die ihr im folgenden Video sehen werdet sind wunderschön und leicht zu erlernen. Damit ihr diese Spiele mit euren Kindern nachmachen könnt, gibt es hier den Text zum auswendig lernen*):

Zehn kleine Krebse

10 kleine Krebse, die krabbeln Flink und munter über deinen Körper,
mal Rauf und auch mal runter.

Sie krabbeln über deine Arme und die Beinchen auch
Und ganz zum Schluss , da zwicken sie dich sanft in deinen Bauch.

(Das ist beliebig Austausch- und Erweiterbar mit anderen Tieren, wie Schnecken, Ameisen, usw.)

Kleine Schnecke

(„Bruder Jakob“ Melodie)
Kleine Schnecke, kleine Schnecke, krabbelt rauf, krabbelt rauf,
krabbelt wieder runter, krabbelt wieder runter,
kitzelt deinen Bauch, kitzelt deinen Bauch.

Kleiner Käfer, kleiner Käfer,
fliege hoch, fliege hoch,
zeig mir deine Punkte, zeig mir deine Punkte,

eins, zwei, drei, eins, zwei, drei.

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachmachen und üben!

Eure Anne 🙂

*) Das Veröffentlichen der Texte und dem Video wurden von Bübchen mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt.