Lilly Pharma berichtete über Fredo Kinderbuch

Es ist schone etwas länger her, aber ich möchte euch gerne daran teilhaben lassen. Letztes Jahr erhielt ich durch Zufall einen Hinweis, dass Lilly  Deutschland GmbH über mein Kinderbuch „Fredo will nicht schlafen“ berichtet hat. Das hat mich so sehr gefreut, dass ich euch heute diesen Artikel gerne posten möchte 🙂

Danke Lilly für den Artikel!!!

Lilly Deutschland GmbH berichtet über das Kinderbuch "Fredo will nicht schlafen"
Lilly Deutschland GmbH berichtet über das Kinderbuch „Fredo will nicht schlafen“

Der morgendliche Kraftakt einer Mutter

Was wir Mütter nicht alles morgens schon leisten müssen....
Was wir Mütter nicht alles morgens schon leisten müssen….

Es ist Montag morgen um 6 Uhr. Eine neue Woche beginnt. Der Wecker klingelt energisch und versucht mich wach zu rütteln. Verdammt, er hat schon wieder gewonnen. Ich quäle mich aus dem Bett und wecke die Kinder. Es gibt doch nichts Herrlicheres als morgens mit den Worten der Kinder so richtig wach zu werden „Geh raus, Mama!“ oder „Mama, ich will nicht aufstehen, wecke erstmal die Anderen!“.

Ja, Mutter sein ist schon was Wunderbares… Nachdem also die Kinder aus dem Bett gescheucht wurden und sich wie Zombies Richtung Badezimmer bewegen, versuche ich mich fertig zu machen. Meine Kinder jedoch denken nicht mal im Traum daran sich anzuziehen. Stattdessen hocken sie kreidebleich und statisch vor dem Spiegel und glotzen ins Leere. Aufwachen! Fertig machen!, überlege ich zu rufen. Aber das strengt mich um diese Uhrzeit nur an. Also habe ich einen Trick eingeführt. Ich stelle den Wecker im Bad sichtbar und gebe so meiner Rasselbande 30 Minuten Zeit sich fertig zu machen. Ich erkläre noch kurz im Lehrer-Manier: „Also Kinder schaut her. Wenn der große Zeiger hier steht, dann klingelt der Wecker. Seid ihr nicht fertig, fällt das Frühstück leider aus.“. Sicher würde ich immer versuchen, dass meine Kinder ihr Frühstück einnehmen können. Aber diese Art von Druck mit der Wecker-Aktion hat mir schon so manche Morgen erleichtert. Meine Kinder versuchen also Gas zu geben und legen langsam los. Hin und wieder muss ich doch noch mal erinnern, dass da ja dieser Wecker steht und erinnere mich an diesen Prof. Dr. Hastig aus der Sesamstrasse, welcher immer wieder einschlief bei seinem Handeln. So ähnlich sind mein Kinder morgens wohl auch 😀


NetMoms.de - Das Portal für Mütter!

Frühstück mit Mahnzuschlag

Meine Kinder haben es nun endlich geschafft fast pünktlich am Frühstückstisch zu sitzen. Auch jetzt erinnern sie mich noch ein wenig an kleine Zombies. Grau, müde, maulig. Ich ignoriere das und wir legen los. Kaum ist der Mund aber mit Cornflakes gefüllt geht es los. Sie erwachen zum Leben! Es wird gebrabbelt und geschnattert. Natürlich immer mit vollem Mund, versteht sich. Was interessiert schon so ein kleiner Zombie, ob Mama oder Papa das Ganze auch verstehen. Da ist es gleich, ob der Müll bis oben gefüllt ist oder nicht. Hauptsache loswerden. Also komme wieder ich auf den Plan: „Mach mal den Mund bitte leer, bevor Du redest. Mach mal ne Pause und iss jetzt weiter. Was sind denn das für Wörter, bitte? Hör auf zu kaspern am Tisch!“… Naja die Latte an Ermahnungen geht ins Unendliche und wiederholt sich überall schätze ich. Und wenn man sich das ins Gedächtnis ruft, funktioniert es ganz gut ruhig zu bleiben als Mutter.
Das Frühstück neigt sich dem Ende zu. Jetzt kommt der nächste Kraftakt…

Anziehen und Losgehen

„Ziehe dich bitte an. Du hast den Schal vergessen. Wo ist Deine Mütze?“… Kraftakt Nummer drei ist in voller Fahrt. Die Kinder müssen angezogen werden und hängen eher im Flur herum als dass sie sich fertig machen. Also muss Mutti wieder ran an die Sache und nörgeln, ermahnen, drängeln. Zur Kindergartenzeit war das ja ziemlich egal, ob man 10 Minuten später kam oder nicht. Aber wenn die Kinder erstmal in die Schule kommen ist das nicht mehr so egal. Dann steht da ein Lehrer, der Dir als Mutter klar macht, dass Dein Kind pünktlich zu sein hat. Jajaja… Also weiterdrängeln und die Kinder ins Auto bugsieren. Noch schnell die Taschen vorher schnappen und los geht´s.
Ich muss die Kinder mit dem Auto bringen, da die Entfernungen zur Schule, Kindergarten und zurück in der kalten Jahreszeit eher ungünstig sind.
Somit startet Kraftakt Nummer 4…


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Eine Autofahrt ist lustig, eine Autofahrt ist stressig

Kaum sind wir unterwegs fängt meine Tochter an mir zu erzählen: „Mama, wir müssen heute unbedingt ein Buch mitbringen. Das war unsere Hausaufgabe!“ Äh? Gab es hierfür nicht das weltberühmte Hausaufgabenheft, in dem alles drinsteht, was Schüler und Eltern wissen sollen? NEIN! Also das Heft gibt es schon, aber eingetragen wurde nichts. Na super, denke ich. Wir haben noch 15 Minuten bis zum Schulklingeln. Also drehe ich um, hetze zurück, hole ein Buch, fahre wieder los und biege in den morgendlichen Berufsverkehr ein, um mir dann von meinem Kind anhören zu lassen: „Das ist das falsche Buch! Ich wollte das andere mitnehmen zum Zeigen.“ Aber diesmal ignoriere ich den Auftrag und kontere nur mit: „Dann hättest Du vorher dran denken können.“. So bringe ich also ein schlecht gelauntes Kind zur Schule. Weil der Schulranzen so unerbittlich schwer ist, bringe ich mein Kind noch hoch und spiele den Träger. Warum sind die Dinger eigentlich so schwer, wenn doch kaum was drin ist? Schulranzen sollten einfach viel leichter und handlicher sein…

In der Schule Ruhe bewahren

Nachdem sich mein Kind nun endlich dazu entschieden hat, Jacke, Mütze und Co abzulegen, schleicht es in Richtung Klassenraum. Mein anderes Kind, ein Kita-Kind, trottet noch langsamer hinterher. Und dann bleibt auch noch Kind 2 auf der Treppe im Sitzstreik zurück und behindert alles was hoch- und runterläuft. Ich denke mir nur „nicht aufregen, Kind 1 muss zum Unterricht, alles andere gleich“… und schiebe Kind 1 leicht hektisch mit einem Abschiedskuss in den Klassenraum. Da läutet auch schon die Glocke und ich atme auf, dass wir es noch rechtzeitig geschafft haben. Doch ein anderes Kind sorgt auf der Treppe für Stau und Gefluche bei anderen Eltern. Lässig gehe ich zu meinem Kind Nummer 2 und erkläre freundlich, lustig, locker, dass es dort nicht sitzen kann und bitte es aufzustehen. Doch denkste! Es bleibt sitzen und denkt nicht mal im Traum daran aufzustehen und Platz zu schaffen. Im Gegenteil! Es fängt an zu bocken. Ja genau das habe ich morgens um 8 Uhr total vermisst! Ein bockiges Kleinkind, was sich auf der Schultreppe windet und schreit: „Ich will aba nich!“. Jetzt langsam schwindet meine Geduld. Meine Kraftproben waren in der Anzahl ausreichend und ich trage mein Kind von der Treppe runter zum Auto. Nicht, dass ich mich beobachtet fühle auf dem Weg und mein Kind schreit wie abgestochen. Mit einem verzweifelten Lächeln im Gesicht versuche ich noch einen lockeren Spruch loszuwerden und merke schnell, dass es nicht wirklich ankommt. Egal, denke ich. Ich habe zwei Kinder und habe seit 2 Stunden 2 kleine Zombies zum Leben erweckt, abgefüttert, gestriegelt und in Kita und Schule abgegeben. Ich packe das mit links. Sollen andere doch gucken und sich ihren Teil denken…
Und im Kindergarten stelle ich dann fest, dass ich für Kind 2 vergessen habe die Wechselwäsche mitzugeben…. Naja das sind ja Peanuts, oder? 😀

In diesem Sinn: Euch Mamas und Papas einen schönen Tag 🙂

Arme Kinder in Deutschland?

Immer wieder liest oder hört man von den vielen armen Kindern in den dritten Ländern, dass sie Nahrungsmittel, Kleidung oder Schulbildung benötigen. Gerade zu Weihnachten werden diese Bilder wieder besonders präsent in TV und Presse. Sie verdeutlichen uns, wie wichtig es ist zu wissen, dass es neben unserem Wohlstand auch noch arme Länder gibt, die jede Menge Hilfe benötigen. Besonders Kinder sind von Armut betroffen und ich finde solche „Erinnerungen“ sehr wichtig. Machen sie uns doch immer wieder deutlich, wie gut es uns hier in Deutschland doch eigentlich geht…


Arme Kinder auch hierzulande?

Während ich so diese Plakate auf den Strassen anschaue und grüble stellt sich mir die Frage, ob es eigentlich hierzulande auch Kinderarmut gibt? Und wie sieht diese eigentlich aus?
Ein kurzer Klick ins weltweite Netz klärt mich auf. Laut der Infos des Deutschen Kinderschutzbundes leben tatsächlich um uns herum, ich zitiere „… über 2,5 Millionen Kinder in Einkommensarmut. Dies entspricht etwa 19,4 Prozent aller Personen unter 18 Jahren….“.

Ich bin schockiert!

Wir Deutschen leben in Wohlstand und leihen anderen Ländern viel Geld, haben aber eine irre hohe Rate an Kinderarmut? Was läuft hier schief? Wie kann es sein, dass es so viele Kinder gibt, die kein tägliches Mittagessen bekommen, die keine Hausaufgabenbetreuung finden, keine Möglichkeiten haben, einem Hobby nachzugehen?
Es ist sicherlich unumstritten Entwicklungsländern unter die Arme zu greifen. Daran zweifle ich nicht. Aber ist es nicht genauso wichtig unseren Kindern unter die Arme zu greifen? Sie sind unsere Zukunft hier im Land. Sie sollen einmal das fortführen, was wir aufbauen und entwickeln. Warum also landen so viele Gelder nicht in Bildungsstätten und dort wo es für unsere Kinder wirklich gebraucht wird?

Helfen kann man in der Nachbarschaft!

Wenn man selbst Mutter ist, kann man diese Fragen vielleicht besser nachvollziehen. Denn als Eltern möchte man seinem Kind auch mal neue Hose kaufen können oder gar Bücher für die Schule stressfrei bezahlen, das Fußballspielen finanzieren oder einfach nur ein Eis kaufen. Aber was ist mit den „anderen“ um uns herum? Es kostet uns einen Blick in die Nachbarschaft, um zu erkennen wer Hilfe benötigt. Und findet man sie nicht sofort, so gibt es Orte, an denen solche hilfsbedürftigen Kinder auch Hilfe bekommen….
Ein Ort, der sich in meinem „Kiez“ befindet ist die „Arche„. Die Arche wurde 1995 gegründet und bietet jeden Tag und kostenlos für Kinder eine warme Mahlzeit, Sport- und Musikangebote, Unterstützung bei den Hausaufgaben und viel, viel Aufmerksamkeit.

Ich helfe auch!

Weil ich es persönlich wichtig finde, dass unsere Kinder in Deutschland und auch hier im Kiez eine Chance auf Bildung, Ernährung und Hobbys haben, habe ich mich entschlossen zu helfen!
Für jedes verkaufte Fredo-Kinderbuch im November und Dezember werde ich 50% an die Arche spenden! Je mehr also kaufen, desto größer wird die Spende. Der Erlös wird an die Arche in Berlin-Hellersdorf gespendet.
Den Spendenbetrag werde ich hier bekanntgeben und vor Ort überreichen. Außerdem werde ich Kleidung, Spielzeug und andere Dinge sammeln, die die Kinder dort gebrauchen können.

Kinder sind unsere Zukunft! Also sollten wir alle unseren Beitrag dazu leisten, dass sie auch eine glückliche Kindheit und eine Chance auf eine gute Bildung haben! Jeder kann dazu beitragen und jeder kleine Schritt kann etwas bewirken! Mach auch Du mit und werde aktiv!

Eltern, Kinder & Verkehrserziehung

„Mein Platz im Auto ist hinten…“

Schon bekannte Kinderliedermacher haben besungen, wie und wo Kinder im Auto sitzen sollen. Kinder sollen hinten sitzen, angeschnallt und sitzend auf einem zugelassenen Kinderstitz. Doch leider sieht die Wahrheit noch immer düster aus. Noch immer sieht man Eltern oder Großeltern mit Kindern im Auto umherfahren, wo sie zwar hinten sitzen, aber sich halb aus dem Fenster lehnen, auf der Rückbank herumtollen oder ohne Kindersitz mitfahren. Der Spruch:“ Aber es sind doch nur ein paar Meter zu fahren“, ist leider immer noch Standard. Noch immer verünglücken jedes Jahr unzählige Kinder, weil sie nicht angeschnallt waren oder keinen Kindersitz dabei hatten. Viele Eltern wissen gar nicht, bis wann Kinder hinten sitzen müssen oder ab wann Kinder ohne Kindersitz mitfahren dürfen.

Radfahren ist nicht einfach!

Sind Helme beim Radfahren nun Pflicht oder nicht? Leider nicht, da es noch immer diskutiert wird. Dabei könnte man viele Unfälle vermeiden, wenn Kinder Helme tragen würden. Man könnte aber meinen, dass es nicht wichtig zu sein scheint, Kinder vor den Gefahren der Strasse zu schützen. Das beginnt bei fehlenden Radwegen und endet bei der Aufklärung von Jung und Alt über die Rechte und Pflichten als Radfahrer. Wußten Sie zum Beispiel, dass Kinder bis 8 Jahre auf dem Fußweg fahren MÜSSEN? Das gilt übrigens auch, wenn ein Radweg vorhanden ist. Erst wenn Kinder zwischen 8 und 9 Jahren alt sind dürfen sie den Radweg benutzen. Ist keiner vorhanden, dann müssen sie weiterhin den Gehweg benutzen. Erst ab 10 Jahre müssen Kinder auf dem Radweg oder der Straße wie Erwachsene fahren. Wie etwas dazu gelernt 😉

Die Polizei überprüft…

…leider noch immer zu wenig! Die Kontrollen der richtigen Kindersitze sind noch viel zu wenig. Auch die Kontrollen, ob jeder angeschnallt ist, wird immer noch zu sehr vernachlässigt. Das Thema Verkehrserziehung hinkt noch immer nach in unserem Land. Dabei ist es doch so wichtig! Sicherlich gibt es Verkehrserziehung in der Vorschule oder in der Grundschule. Aber das allein reicht nicht aus. Das Thema Verkehrserziehung sollte noch mehr im täglichen Leben mit einbezogen werden. Es gibt immer Momente, in denen man üben und das Gelernte vertiefen und anwenden kann. Auch kann man die örtliche Behörde kontaktieren, wenn man das Thema Verkehrserziehung vertiefen möchte. Es gibt sicherlich auch Kurse, die Eltern mit Kindern besuchen können oder die für Kitas und Schulen angeboten werden.

Eltern sein heißt Vorbild sein

Auch wir Eltern müssen von Anfang an Vorbild sein und richtig über die Strasse gehen, warten bis die Fußgänger-Ampel grün wird, gerade über die Strasse laufen und mit dem Kind das links-rechts-links-Checken machen. Zuhause kann man Spiele machen zum Thema Verkehrserziehung. Verkehrsquiz während der Autofahrt ist nicht nur lustig und lehrreich, sondern auch noch anblenkend für lange Autofahrten. Tolle Mal- oder Bastelbilder bringen das Thema ins Haus und manifestieren sich auf spielerische Art und Weise ind en Köpfen der Kinder.
Es gibt viele Themen über Sicherheit der Kinder und die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht Eltern zum Them Sicherheit zu informieren und hier ein tolles Forum für Fragen zum Thema Sicherheit und Verkehrserziehung veröffentlicht.

Schulbeginn – Wenn ein Kind in die Schule kommt…

Der Schulbeginn ist für Kinder und uns Eltern eine große Veränderung.
Der Abschied vom Kindergarten, in dem sie Freunde und Bezugspersonen hatten, fällt häufig sehr schwer.
Ab jetzt muss sich unser “kleines” Kind in einem neuen Umfeld, einem unbekannten Gebäude und einem Alltag mit neuen Regeln und Anforderungen zurechtfinden. Auch für uns Eltern und die gesamte Familie ändert sich eine Menge. Ab jetzt werden nachmittags an erster Stelle das Thema “Hausaufgaben” auf dem Programm stehen. Auch der Tages- und Jahresablauf wird für uns unflexibler. Plötzlich ist absolute Pünktlichkeit wichtig und die Ferien geben die freien Tage vor. Um den Übertritt in die Schule für Kind und Familie möglichst angenehm zu gestalten, ist es wichtig, dass wir Eltern uns über die Abläufe informieren. Damit der Start in die Schule leichter fällt, haben wir hier wichtige Informationen für Sie gesammelt.



Vom kleinen Kind zum Schulanfänger
Im Gegensatz zum Kindergarten ist der Besuch der Schule für Kinder ab etwa sechs Jahren verpflichtend. Die genauen Regelungen sind dabei von Bundesland zu Bundesland verschieden. In Bayern müssen beispielsweise Kinder, die bis zum 30. September eines Jahres sechs Jahre alt werden, im gleichen Jahr eingeschult werden. Kinder, die bis zum 31. Dezember des Jahres sechs werden, können eingeschult werden, wenn Eltern und Erzieherinnen das für sinnvoll halten. Für Rückstellungen und vorzeitige Einschulungen müssen gute Gründe vorliegen. In anderen Bundesländern liegt das Stichdatum beim 30. Juni, Juli oder August, in Berlin sogar beim 31. Dezember.
Die Entscheidung, ob ein Kind schulfähig ist, sollten die Eltern immer gemeinsam mit den Erzieherinnen aus dem Kindergarten treffen. Sie sind dazu ausgebildet, Probleme zu erkennen, die einer Einschulung entgegenstehen könnten. Vor Schulbeginn gibt es eine ärztliche Untersuchung, die oft im Kindergarten durchgeführt wird. Dort werden unter anderem Seh- und Hörtests durchgeführt. Bei der Schuleinschreibung gibt es in den meisten Bundesländern einen kurzen Unterricht, in dem die Kinder eigens dafür zusammengestellte Übungen bearbeiten und von Lehrerinnen beobachtet werden, um die Schulfähigkeit zu testen.

Die Einschulung
Die Einschulung selbst beginnt meistens mit einem kurzen Fest, bei dem die Schulgemeinschaft die neuen ABC-Schützen und ihre Eltern begrüßt. Dann findet der erste kurze Unterricht in der neuen Klasse statt. Oft gibt es auch schon eine erste Hausaufgabe. Im deutschen Sprachraum ist es üblich, dass Kinder zu ihrer Einschulung eine Schultüte bekommen, die mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken gefüllt ist. Diese “Zuckertüte” nehmen die Kinder zum ersten Schultag mit. Geöffnet wird sie allerdings meist erst zu Hause.

Welche Schulsachen brauchen unsere Kinder zum Schulbeginn?
Welche Materialien Sie für das erste Schuljahr brauchen, erfahren Sie üblicherweise an einem Elternabend, der in den Sommerferien, also vor dem Schulstart, stattfindet. Sie bekommen dort eine Liste, auf der die Hefte, Stifte und anderen notwendigen Materialien aufgeführt sind. Wichtig ist ein Schulranzen, der für das Kind leicht zu öffnen und nicht zu schwer ist. Als Faustformel gilt, dass der gefüllte Schulranzen nicht mehr als zehn Prozent des Körpergewichts wiegen sollte. Dieses Gewicht wird allerdings manchmal schon vom leeren Ranzen erreicht. Ebenfalls ist es wichtig, den Schulranzen zusammen mit dem Kind auszuwählen. Er sollte sehr gut am Rücken und auf den Schultern sitzen und Ihrem Kind auch gefallen. Die Schultasche wird die nächsten Jahre der tägliche Begleiter und hier sollte auf keinen Fall am falschen Ende gespart werden.

Nach der Schule geht´s nach Hause
Zu Hause braucht das Schulkind einen Arbeitsplatz, an dem es ungestört seine Hausaufgaben machen kann. Sie sollten deshalb einen Schreibtisch und einen Schreibtischstuhl in zum Kind passender Größe anschaffen. Lassen Sie sich am Besten beraten, damit der Arbeitsplatz möglichst ergonomisch gestaltet ist. Oft ist ein höhenverstellbarer Arbeitsplatz sinnvoll und kann so mit dem Kind und den Ansprüchen mitwachsen.
Wir wünschen Ihnen und Ihrem Kind einen angenehmen Start ins Schulleben!